Ein alljährlicher Jahreswechsel

Nach all den hektischen Tagen der „Ruhe und Gelassenheit“, des Austauschens der Geschenke, bereiten wir uns vor auf das kommende Jahr.

Möchten wir im neuen Jahr etwas anderes, etwas Verrücktes machen oder bleibt es wie es ist? Vielleicht nehmen wir uns etwas Zeit mit anderen Menschen, Partner*in oder Familie, einige wichtige Veränderungen zu besprechen. Eine neue Wohnung, ein Haus, ein Kind, ein neues Auto, ein Schrebergarten oder eine ehrenamtliche Tätigkeit. Vielleicht mal ein „ganz anderer Urlaub“.
Wie wär es damit, ich könnte mich auch mal verändern? Das ist aber verdammt schwer.

Die wilden Versprechungen halten wir ja doch nicht ein.

Alpen aus der Luft mit Flugzeugflügel

© L. Gozzi-Barckhausen

Vielleicht wollen wir mal eine ganz andere Kultur erleben. In ein asiatisches Land reisen oder in Süd-Chile Austern züchten. Oder zu Hause bleiben und mit dem Nachbar*innen einen Baum pflanzen. Vielleicht möchten die Kinder Chinesisch lernen oder ihr soziales Jahr in Peru in einem Altersheim verbringen. Alles ist möglich, auch wenn es sich verrückt anhört.

Bis dahin ist noch Zeit und alles ist wieder anders. Wir Erwachsenen arbeiten viel, möchten uns auch verändern oder geistig bereichern, können aber kaum mit der Zeit mitlaufen. Es fällt schwer oder kostet viel Kraft. Und immer das schlechte Gewissen, wir haben nicht genug getan für unsere „Brut“.

Das Jahr wird sich vieles verändern. Hurra, eine gute Wahl ist zu treffen. Wow, das könnte ziemlich „amüsant“ werden für uns alle.

Bei allen Hoffnungen, die wir haben, können wir nichts Großes bewirken, laufen aber nicht davon und packen es an.

Rose Urban

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