Filmvorführung „Freedom For Birth“

„Wir alle tragen gemeinsam die gesellschaftliche Verantwortung dafür, wie Kinder auf die Welt kommen können.“ Drei Studentinnen möchten mit einer Filmvorführung hier Debatten anstoßen und Aufklärungsarbeit leisten, was eigentlich der Wert der physiologisch “normalen“ Geburt ist. „Denn was ist heute eigentlich „normal“ und was ist an dem „normal“ vielleicht gar nicht „normal“…!? Das Thema ist von großer gesellschaftlicher Bedeutung, deren Tragweite mit Neugierigen, Zweifler*innen, Skeptiker*innen und Begeisterten aus allen gesellschaftlichen Bereichen diskut werden soll.“

Über den Film:

Neugeborenes und Schriftzug, Freedom For Birth

(c) freedom for birth

Wer bestimmt über meinen Körper? Wer entscheidet über ein ungeborenes Kind –Eltern, Mediziner oder der Staat? 

Das Recht auf Entscheidungsfreiheit und Unversehrtheit des eigenen Körpers ist ein Menschenrecht. Demnach sollten alle Frauen das Recht haben, an dem Ort ihrer Wahl und auf die Weise ihre Kinder zu bekommen, wie sie möchten.

In dem Dokumentarfilm „Freedom For Birth“ erklären die britischen Filmemacher Toni Harman und Alex Wakefordder Geburt zu einer der momentan wichtigsten globalen Menschenrechtsfragen. Durch verschiedene Einflüsse wird die Entscheidungsfreiheit von Gebärenden weltweit immer mehr eingeschränkt. Schwerpunkt des Filmes sind Europa, die USA und Australien.

Ein Fall für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Der Film erzählt die Geschichte der ungarischen Hebamme Agnes Gereb, die zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, weil sie Frauen bei Hausgeburten unterstützte. Daraus entstand ein erfolgreicher Präzedenzfall des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der große Auswirkungen auf die weltweite Geburtshilfe hat. Die Filmproduzentin Toni Harman stellt fest, dass „die Rechtsprechung des Gerichtes bedeutet, dass jede gebärende Frau das Recht hat zu entscheiden, wo und wie sie ihr Kind auf die Welt bringen will.“

In der Dokumentation kommen außerdem viele weltweit anerkannte Geburtsexpert/Innen und internationale Anwälten für Menschenrechte zu Wort. Im Anschluss werden wir mit der Hebammenwissenschaftlerin Prof. Dr. Lea Beckmannüber das Gesehene sprechen. Der Film wird in Kooperation mit dem Verein „Normale Geburt e.V.“ gezeigt.

England 2012, Regie: Toni Harman und Alex Wakeford, mit Ina May Gaskin, Michel Odent, Sheila Kitzinger, Hebammen, Doulas, Gynakölogen, Aktivisten, Anwälte, Eltern, und viele weitere, 58 Min. Sprache: Englisch mit Untertitel in Deutsch

Wann: 16.11.2016 um 20h
Wo: City 46

Also: Kalender gezückt und vorgemerkt!

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