Ratgeber für Alleinerziehende erschienen

Ratgeber für Alleinerziehende erschienen – Finanzielle Hilfen im Überblick

Unterstützung für Alleinerziehende in kompakter Übersicht: Das liefert der jetzt erschienene Ratgeber „Alleinerziehend in Bremen? Finanzielle Hilfe im Überblick“. Auf 50 Seiten schlüsselt die Broschüre staatliche Leistungen und Angebote anderer Stellen in Tabellenform auf, fokussiert auf die jeweilige Lebenssituation Alleinerziehender. Der Ratgeber liegt an öffentlichen Orten aus, ist in der ZGF in der Innenstadt (Knochenhauerstraße 20-25, 20195 Bremen) erhältlich und steht online unter www.frauen.bremen.de/service/infobroschueren_und_mehr/arbeitswelt-10945

In übersichtlichen Tabellen erfahren alleinerziehende Mütter und Väter, die erwerbslos, mit geringem Einkommen oder in der Ausbildung sind, schnell und gut verständlich, wo sie welche Unterstützung bekommen können. Wo Kindergeld, Elterngeld, Unterhaltsvorschuss oder Arbeitslosengeld zu beantragen sind, findet sich hier ebenso wie andere Leistungen, z.B. die Übernahme von Elternbeiträgen für Kinderbetreuung oder die Befreiung von Rundfunkbeiträgen. Zusätzlich listet der Ratgeber eine Reihe von Einrichtungen auf, die ebenfalls Hilfen für Ein-Eltern-Familien gewähren. Hierzu zählen unter anderem: Stiftungen und Vereine, die Alleinerziehende mit Zuschüssen zum Lebensunterhalt, zu Erholungsreisen oder deren Kinder mit Stipendien unterstützen.

Herausgeberinnen des Ratgebers sind die Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) und die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport.

„Alleinerziehende können jede Hilfe gebrauchen. Deshalb sollen sie wissen, welche Leistungen und Unterstützungen sie beziehen können und wo sie diese bekommen“, erläutert Andrea Quick, Referentin für Arbeit und Wirtschaft in der ZGF, die Idee hinter dem Ratgeber. „90 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. Statt ihre Potenziale ausschöpfen zu können, bringt ihnen ihre Lebenssituation oft Nachteile: ihre Chancen am Arbeitsmarkt sind schlecht, ihr Armutsrisiko und damit das ihrer Kinder sehr hoch. Ein-Eltern-Familien leisten Beträchtliches und halten hohen Belastungen oft über viele Jahre stand. Sie sollen wissen, was ihnen zusteht, und alle Hilfe ausschöpfen können.“

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