Ausstellungseröffnung zum Weltfrauentag: „The Act of Living“ – Überlebende berichten über die systematische Gewalt gegen Frauen während der antikommunistischen Massenmorde und -verhaftungen in Indonesien 1965


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Veranstaltungsort
Hochschule Bremen

Datum + Uhrzeit
06.03.2017 - 30.03.2017
0:00
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: ZIM Hochschule Bremen
barrierefrei: eingeschränkt
Kosten: Keine

(c) Anne-Cecile Esteve

„The Act of Living“ – Überlebende berichten über die systematische Gewalt gegen Frauen während der antikommunistischen  Massenmorde und -verhaftungen in Indonesien 1965
Fotografien von Anne-Cecile Esteve

Eröffnung in der Mensa am Neustadtswall 30 von 18.00 bis 20.30 Uhr

Die Ausstellung wird eröffnet von der Landesfrauenbeauftragten Ulrike Hauffe .

Die Journalistin Anett Keller wird aus ihrem Buch „Indonesien 1965ff. – Die Gegenwart eines Massenmordes“ lesen.

Musikalisch wird die Ausstellungseröffnung begleitet von Werken, die Überlebende der Massaker und junge indonesische MusikerInnen gemeinsam aufgenommen haben, dazu wird ein Frauen-Ensemble tanzen.

Die Moderatorin Silke Behl von Radio Bremen führt durch den Abend.

Mit einem „get together“ und indonesischen Snacks wird der Rundgang durch die Fotoausstellung im Foyer der Mensa der Hochschule Bremen am Neustadtswall offiziell eröffnet.

Den Abend beschließen wir mit dem beeindruckenden Dokumentarfilm „Api Kartini“ (Das Feuer Kartinis), der ehemalige politische Häftlinge an den Ort ihrer Verbannung, das Frauenlager Plantungan, begleitet, in dem viele von ihnen jahrelang ohne Gerichtsprozess interniert gewesen sind.

Die Fotoausstellung wird bis zum 30 März immer von 8.00 bis 22.00 zu sehen sein.

Die antikommunistischen Massenmorde in Indonesien, denen Mitte der 1960er Jahre Hunderttausende Menschen zum Opfer fielen, zählen zu den furchtbarsten Verbrechen des 20. Jahrhunderts. Die geschlechtsspezifischen Aspekte der Gewalt werden bis heute wenig beachtet.

Die Fotografien von Anne-Cecile Esteve zeigen Frauen, die Opfer gewaltsamer Verfolgung, Folter und Haft geworden sind. Sie porträtiert die Überlebenden in ihrem heutigen Lebensumfeld und zieht damit die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die „Kunst des Überlebens“ (The Act of living).

Unsere Kooperationspartner sind: die Gleichstellungsstelle der Hochschule Bremen, Watch Indonesia!, die Südostasien-Informationsstelle, das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung, Umverteilen –Stiftung für eine, solidarische Welt, der Indonesischen Diaspora Verein Bremen, AJAR (Asia Justice and Rights), sowie der Weltladen Bremen.
www.zim-bremen.com

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