Talkrunde: STOPP! – Kein Sexismus im Netz


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Veranstaltungsort
Haus der Wissenschaft

Datum + Uhrzeit
03.03.2016
19:30 - 22:00

Online spiegelt sich die gesellschaftliche Realität des Sexismus potenziert in vielen neuen Medienformen wider. Neben den bekannten Social Media wie Facebook sind in den letzten Jahren viele neue Plattformen hinzugekommen, wie beispielsweise Snapchat, Instagram und Memes. Diese neuen Formate laufen alle über Bilder und machen es noch einfacher, per Klick sexuelle Diffamierungen gegenüber Mädchen und Frauen auszuüben. Das passiert per Smartphone in der Schule, Tablet in der Bahn oder am Laptop auf der Arbeit. Bedingt durch die Anonymität im Internet nehmen hier die sexistischen Angriffe noch krassere Dimensionen an.

Nach einem Impuls zum Thema Sexismus im Internet, der die Relevanz und Verbreitung des Themas deutlich machen wird, kommen wir mit aktiven Bloggerinnen und Feministinnen aus Bremen und Berlin ins Gespräch und wollen Wege aus der Ohnmacht aufzeigen. Wir werden uns über Gegenstrategien und Vernetzungsmöglichkeiten austauschen. Gerade die Erfahrungen von jungen Frauen, die besonders von diesem Thema betroffen sind, sollen hier im Zentrum stehen.

Auf dem Podium sind:

Magda Albrecht ist politische Bildnerin, Bloggerin (u.a. Mädchenmannschaft) und Musikerin. Sie befasst sich mit queer-feministischen Aktivismus, Widerstand(sbewegungen) und Körper­normierung.

Janina Bartmann ist Soziologin, Genderwissenschaftlerin, arbeitet für die frauenseiten.bremen und bloggt über Feminismus und Gesellschaft auf ihrem Blog „inouïe“.

Brigitte Boomgaarden studiert in Bremen, arbeitet bei belladonna e.V. und initiierte die Gründung einer Zine-Gruppe, die bald ihre ersten feministischen Inhalte drucken und bloggen werden.

Anne Wizorek ist Bloggerin, Beraterin für digitale Medien, Initiatorin des Hashtags #aufschrei“ sowie Autorin des Buchs “Weil ein #aufschrei nicht reicht”

Moderation: Sarah Kumpf, Redakteurin und Autorin von Radio Bremen

Eine gemeinsame Veranstaltung von belladonna und ZGF

Der Veranstaltungsort ist weitgehend bis eingeschränkt barrierefrei

 

 

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