Hochbetrieb bei den Alwinen

Bienen mit Pollen am Flugloch

Trotz des Betriebs kommen alle rein und raus

Endlich!! Nachdem wir wochenlang besorgt geguckt haben, ob unsere Bienen genug Futter haben, um die kalten, nassen und windigen Durststrecken durchzustehen, ist es plötzlich Sommer. Die Königinnen in beiden Völkern hatten schon fleißig Eier gelegt und die mussten natürlich aufgezogen, ernährt und gewärmt werden. Und zu oft wollten wir auch nicht durch dauerndes Nachschauen unnötig Aufruhr erzeugen und Kälte in die Kästen bringen. Jetzt ist aberist alles gut und am Flugloch Hochbetrieb und die Bienen knubbeln sich mit dicken knallgelben Pollenklümpchen und sicher auch schwer von Nektar am Eingang. So liebt es das Imkerherz! Wir haben dann diese Woche bei den ersten warmen Tagen alles für die Honigproduktion vorbereitet:

Zwei Männer am Tisch mit Bienenrahmen

Gemütliches Arbeiten in der Sonne mit Unterstützung

P1020364_ausschnitt_blogNeue Waben mit Wachsplatten mussten fertig gemacht werden. Nun haben wir bei unserem alten Volk die dritte Etage aufgesetzt, in der sie dann ausschließlich Nektar ablagern und Honig daraus machen.

Wabe mit Mittelwand

Viel Platz für Honig

Die lange „Bienentruhe“ hat nach hinten noch jede Menge  Platz zum ausbauen.

Upps!

Auch wenn wir nun schon im dritten Imkerjahr sind, machen wir immer noch einiges falsch. So haben wir neulich die Drohnenbrut, also die ganzen Jungs, gekillt! Die Bienen hatten schon den speziellen „Drohnenrahmen“ mit größeren Zellen ausgebaut und es waren weit entwickelte Larven darin. Wir hatten gelernt, dass diese Drohnenrahmen ans Ende des Bienenkastens gehören, dabei aber nicht an die Kälte und die leeren Waben gedacht, die noch dazwischen hingen. So sind sie alle erfroren und als hässliche Masse übriggeblieben… Allerdings werden wir demnächst das Massaker selbst wiederholten: um die Varroa-Milbe im Bienenvolk zu reduzieren, werden die Drohenzellen rausgeschnitten, aber erst, wenn sie verdeckelt und kurz vor dem Schlüpfen sind. Denn die Milben siedeln sich besonders gern bei den Drohnenlarven an.

Aber erst mal blüht jetzt alles um die Wette – Schlaraffenland für die Bienen! (Philosophische Frage an euch alle: Sind sie eigentlich nun glücklich? Oder ist es nur Mühen und Plagen….?)

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