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Sozialer Wohnungsbau erfolgreich

grüner Ablegerkasten

Noch nix los

Nun wird es aber Zeit zu erzählen, wie es mit dem neuen Ableger weitergegangen ist! Ich musste ja wochenlang warten und sollte – so der Rat unseres Imkerpaten – nicht zu früh den Kasten öffnen und alles durcheinanderbringen.

Dann war es endlich soweit. Ich war natürlich sehr gespannt! Und tatsächlich: das Völkchen hat sich eine neue Königin herangezogen. Inzwischen hatte ich einen schönen neuen Bienenkasten gebaut und nun stand der Umzug ins neue Zuhause stand an. Weiterlesen

Frühling lässt sein blaues Band… Bitte wer??!

Thermometer zeigt 5 GradIch weiß, es ist schwer zu glauben, wenn wir den Schritt vor die Tür mit dem wunderbaren Gedicht von Eduard Mörike unter einen Hut zu bringen versuchen. Ich weiß, der Blick aufs Thermometer ist niederschmetternd.

Aber trotzdem, zum Trost und zur Erbauung und vielleicht mit einem Funken Hoffnung für die nächsten Wochen, hier noch mal der ganze Text:

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Sie fliegen wieder!

Endlich ist der Frühling da und lässt sich nicht mehr aufhalten…

Rosa blühender Kirschbaum

Frühling lässt sein rosa Band…

In meiner Nachbarschaft steht ein wilder Kirschbaum, der das ganze Jahr eigentlich nur nervt: die Zweige hängen bis über die Straße, das Laub fliegt herum… ABER! Einmal im Jahr hat er seinen großen Auftritt, und zwar gerade jetzt. Er sieht dann aus wie eine große rosa Wolke. Und als ich gestern unter dem Baum stehen geblieben bin, hörte ich ein solches Brausen, Brummen und Summen, dass es eine wahre Freude für mein Imkerinnenherz war. Denn neben allerlei fliegendem Getier eilten auch viele Honigbienen von Blüte zu Blüte und haben sich dem Nektarrausch hingegeben. Es sei ihnen nach dem langen Winter gegönnt, und irgendwann haben wir dann ja auch was davon.

Bienen mit Pollen am Flugloch

Hochbetrieb

Unsere beiden Bienenvölker  sind gut durch den Winter gekommen und auch schon wieder emsig bei der Arbeit. Seit einigen Wochen war an den Fluglöchern  etwas Betrieb, aber immer wieder von Kälte und Regen unterbrochen. Nun aber ist kein Halten mehr: Dutzende Bienen strömen ein und aus, und viele bringen prall gefüllte „Pollenhöschen“ mit – sie werden tatsächlich so genannt, weil die Bienen die Pollenkörnchen in kleine Taschen an ihren Hinterbeinen stopfen. Beim Besuch einer Blüte werden meist ja die ganzen Bienen mir ihrem pelzigen Körper „eingepudert“, dann bürsten sie sich den Pollenstaub in diese Körbchen und drücken sie zu Kügelchen zusammen. Den Pollen benötigen die Bienen als >Futter für sich und  vor allem für den Nachwuchs: er enthält Eiweiß und Fett, das an die Larven verfüttert wird.

Also wissen wir, wenn wir auf der Bank vor unserem Bienenstock sitzen und viele heimkehrende Bienen mit Pollensäckchen beobachten, dass drinnen gebrütet wird! Sie zu fotografieren, ist aber für eine Normalkamera wie meine gar nicht so leicht – sie haben es so eilig und sind einfach zu schnell!

 

Raubtierfütterung

Kapuzinerblüte mit Biene

Ein letzter Sommergruß

Nachdem wir ja kräftig Honig abgesahnt haben, müssen jetzt dafür sorgen, dass unsere Bienen trotzdem nicht hungern oder gar verhungern. Sie fliegen zwar weiterhin eifrig aus und ein, aber es gibt nicht mehr allzu viel blühende Nahrungsquellen ringsum. Die Imker nennen das „Läppertracht“, also wo nicht mehr viel bei rumkommt. Kurz und gut: höchste Zeit zum Füttern! Wir sind sogar schon etwas spät dran, denn die Bienenvölker sollen bis in den Spätherbst noch wachsen, um gut durch den Winter zu kommen. Die Königin legt aber nur Eier, wenn sie spürt dass genügend Futter vorhanden ist.

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Klebrige Angelegenheit

Schlimmer als Zuckerwatte auf dem Freimarkt!
Wir haben dieses Jahr erstmalig mit Zuckerteig-Futter angefangen, weil wir dachten, das sei einfacher – welch fataler Irrtum! Der Teig ist eine unglaublich zähe und derart klebrige Masse, dass schon beim Auspacken alles klebt und pappt. Ich hatte Mühe, meine Kamera sauber zu halten.

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Irgendwo da drunter ist der Teig…

Die Bienen allerdings sind ziemlich begeistert von dem Zeug, wie ihr sehen könnt! Das Futter – in diesem Fall mitsamt dem Teller – muss direkt in den Bienenstock, sonst könnten fremde Bienen angelockt werden.

Sie nehmen die Zuckermasse mit ihren kleinen Saugrüsseln auf und verarbeiten sie wie Nektar: Sie wird in die Zellen gepackt, auf den richtigen Wassergehalt gebracht und dann verdeckelt. So hält sich das Futter über den Winter und wird nach und nach aufgefressen. Wichtig ist: Bis es kalt wird und die Bienen ganz zu Hause bleiben, muss das gesamte Futter eingelagert sein, sonst können sie es nicht mehr verarbeiten.

Wabven mit Zuckerteig

So gehts am schnellsten!

Damit sie besser und schneller dran kommen, haben wir einen Teil des Futterteigs direkt auf die Waben gelegt.

Wie viel darf´s denn sein?
Das ist nicht so ganz einfach zu wissen. Im Moment füttern wir „drauflos“ – wenns alle ist, gibt es Nachschub. Aber in ein paar Wochen müssen wir es genauer bestimmen. Generell hängt die Menge an Futter von der Größe des Volks ab. Aber wie viel Bienen sind denn drin in unseren Bienenstöcken?? Dazu erzähle ich euch beim nächsten Mal.

Der nächste Winter kommt bestimmt

Garten im SchneeIch weiß, dieser Satz ist gemein – wer will daran schon denken, bei sommerlichen Temperaturen, die endlich mal da sind! Die Bienen müssen es aber. Denn wer wüsste es besser als solche Wesen, die von Wind und Wetter abhängen und  die keinen Knopf zum Anstellen der Zentralheizung und keinen Supermarkt um die Ecke haben. So merken auch unsere Alwinen schon, dass es draußen nicht mehr viel zu holen gibt.  Weiterlesen