„Der gelbe Hof“: Bilder von Marlies Nittka in der ZGF

Mit den Werken von Marlies Nittka halten am Mittwoch, 23. Mai, Stoffdruck- und Papierarbeiten Einzug in die Flure der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF): Mit dem Titel „Der gelbe Hof“ ist die Werkschau der Bremer Künstlerin überschrieben, die im Rahmen der Kooperationsreihe „Kunst in der Knochenhauerstraße“ mit dem Bremer Frauenmuseum e.V. in der Knochenhauerstraße 20-25 um 17.30 Uhr eröffnet wird.

Faszinierende Leichtigkeit auf unterschiedlichen Untergründen

Bilder von Marlies Nittka, Bild mit vier unterschiedlichen, farbigen grafischen Figuren

Marlies Nittka, 4 Arbeiten ohne Titel. Ölfarbe, Grafit, Wachs auf Papier. Copyright: Marlies Nittka

Nittka arbeitet auf unterschiedlichen Untergründen, mit Wachs, Ölfarbe und Grafit. Ihr scheinbares Spiel mit Formen, Farben und Schichtungen hinterlässt bei den Betrachtenden eine ebenso verwirrende wie faszinierende Leichtigkeit und drückt Freude am künstlerischen Prozess aus. Da sind einerseits die Arbeiten auf Papier,

die sie mit Ölfarben und Grafit bemalt und mit flüssigem Wachs tränkt. Diese Arbeiten werden häufig in nebeneinander gereihten Stapeln bearbeitet und immer wieder neu verdichtet. Ihre Motive sind meist abstrakt und lassen Assoziationen zu. Sie selbst beschreibt sie als dreidimensionale oder flächig „verdichtete Formen, die aus der mechanischen, organischen und vegetativen Formenwelt kommen“. Als Farben verwendet sie eher gedeckte Braun-, Rot-, Grün-, Gelb- oder Schwarztöne.

In den vergangenen Jahren hat Marlies Nittka sich vermehrt großformatigen Arbeiten auf und mit Stoff gewidmet. Das Material wird gleichzeitig zum Bilduntergrund und auf Keilrahmen aufgespannt. Nittka wendet dabei auf der Fläche die ganze Klaviatur des textilen Gestaltens an – und bleibt ihrer künstlerischen Handschrift treu: Die von ihr geschaffenen Figuren und Strukturen geben ihre Geheimnisse nicht preis. Sie verharren zwischen bekannt und unbekannt und laden immer neu zum Betrachten und Enträtseln ein.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung wird Anka Bolduan vom Bremer Frauenmuseum e.V. die Arbeit der Künstlerin vorstellen und mit ihr ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss ist die Werkschau bis zum 23. August zu sehen, zu folgenden Öffnungszeiten: montags bis donnerstags: 9 bis 16 Uhr, freitags 9 bis 12.30 Uhr.

Zur Künstlerin:

Die gebürtige Lübeckerin Marlies Nittka studierte von 2000 bis 2005 Freie Kunst an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Paco Knöller und war anschließend Meisterschülerin bei ihm. Seit 2004 hat sie in zahlreichen Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen ihre Arbeiten gezeigt. Außerdem nahm sie an mehreren Arbeitsstipendien in Deutschland und Dänemark teil.

Über die Reihe „Kunst in der Knochenhauerstraße“:

Logo der Gleichstellungsstelle

© ZGF

Die Ausstellung ist Teil der Reihe „Kunst in der Knochenhauerstraße“, die die Arbeit von Bremer Künstlerinnen in den Fokus rückt. Sie wird gemeinsam von der ZGF und dem Bremer Frauenmuseum e.V. veranstaltet. Das Bremer Frauenmuseum (http://bremer-frauenmuseum.de) ist ein mobiles Museum, das zu historischen, kulturellen und künstlerischen Themen forscht, veröffentlicht sowie Vorträge und Ausstellungen organisiert.
Weitere Informationen zur Reihe finden Sie im Internet unter: http://www.frauen.bremen.de/info/veranstaltungsreihen

 

Die Veranstaltung im Überblick:
Eröffnung: Mittwoch, 23. Mai 2018, 17.30-19.30 Uhr, in Anwesenheit der Künstlerin
Begrüßung: Landesfrauenbeauftragte Bettina Wilhelm
Einführung: Anka Bolduan, Bremer Frauenmuseum e.V.
Ort: Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) , Knochenhauerstraße 20-25, 28195 Bremen
SONDERTERMIN Ausstellungsrundgang mit der Künstlerin:
Donnerstag, 14. Juni 2018, 17 Uhr

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