Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland

Anfang September startete die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) die bisher größte Umfrage zum Thema „Diskriminierung in Deutschland“ (einen Artikel darüber gab es im August bei den frauenseiten.bremen). Noch bis zum 30. November 2015 können sich alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu selbst erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen äußern. Die Initiative wird in Bremen von der Landesfrauenbeauftragten Ulrike Hauffe und vom Landesbehindertenbeauftragten Dr. Joachim Steinbrück unterstützt.

Die Umfrage, die die ADS gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durchführt, soll Diskriminierungen und ihre Auswirkungen auf Menschen sichtbar machen. Die Ergebnisse der Umfrage und Handlungsempfehlungen, die daraus entwickelt werden, will die Antidiskriminierungsstelle anschließend dem Deutschen Bundestag vorlegen. Erste Zahlen und Fakten sollen 2016 veröffentlicht werden.

Link zur Umfrage: www.umfrage-diskriminierung.de

Im Land Bremen gibt es eine Reihe von Anlauf- und Beratungsstellen, die Menschen, die sich diskriminiert fühlen, Unterstützung anbieten. Darunter sind auch die Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) und der Landesbehindertenbeauftragte Bremens. Diese Unterstützung kann Beratung, Information, Begleitung in Beschwerdeprozessen oder auch das Wissen um weitere Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner beinhalten.

Einen Überblick über die Einrichtungen in Bremen und Bremerhaven erhalten Sie hier:
www.antidiskriminierung.bremen.de

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