Frau des Jahres: Frederike Oberheim

In Bremen wählt der Frauenausschuss die Klima-Aktivistin Frederike Oberheim als Bremer Frau des Jahres unter dem Motto „Besseres Klima für Frauen“. Am achten März fand ein Festakt im bremischen Rathaus statt, um die Frau for Future 2020 bei dem Internationalen Weltfrauentag vorzustellen. Unter den zahlreichen Gästen war die neue Frau des Jahres Frederike Oberheim mit ihrer Familie anwesend. Außerdem mit dabei waren unter anderem die Mitglieder des Bremer Frauenausschusses und ihre erste Vorsitzende: Andrea Buchelt.

2 Frauen halten eine Urkunde

Frederike Oberheim (links) und Andrea Buchelt
(c) Renate Strümpel

Frau for Future 2020

Eine ausgezeichnete und einflussreiche Rede hielt am Sonntag unsere Bremer Frau des Jahres, die sich stark für Klimaschutz und für die Rechte der Frauen einsetzt. Sie versucht jungen Frauen den Mut zu geben, ihre Stimme zu heben und zu nutzen. Die zwanzigjährige Frederike Oberheim organisiert die Fridays-For-Future Proteste in Bremen. Aus diesen Gründen wurde sie bereits im vergangenen Jahr von uns als Frau der Woche vorgestellt. Die Preisträgerin nimmt die Auszeichnung stellvertretend für alle Bremer Aktivist*innen der Fridays-For-Future-Bewegung entgegen. Ihre Schwester hielt spontan eine sehr persönliche, berührende und unterhaltsame Laudatio. Neben dieser interessanten Rede hat auch die wissenschaftliche Ausstellungsleiterin des Klimahauses Bremerhaven, Dr. Susanne Nawrath, einen informativen Vortrag gehalten.

Frau hält eine Rede beim Rathaus

Frederike Oberheim
(c) frauenseiten

„Wir brauchen eine feministische Zukunft, in der alle Menschen unabhängig von ihrem Gender gleichberechtigt sind und in der gleiches Geld für gleiche Arbeit gibt.“ (Frederike Oberheim in ihrer Festrede im Rathaus)

„Wir müssen unsere Komfortzone verlassen, wir müssen mutig sein und entschlossen. Wir können diese Welt von unten aus verändern.“ (Frederike Oberheim in ihrer Festrede im Rathaus)

 

 

 

 

Claudia Bernhard, Senatorin und Schirmherrin der Veranstaltung, ist der Meinung, dass es zu klimapolitischen Fortschritten kommen muss. Es sind meistens Frauen, die für die falschen politischen Weichenstellungen bezahlen werden.

Frau hält eine Rede beim Rathaus

Claudia Bernhard, die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
(c) Renate Strümpel

„Klimawende und Feminismus gehören zusammen. Schon jetzt sind Frauen besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Das liegt vor allem daran, dass sie ärmer sind. Sie haben nicht die Ressourcen, sich zu schützen oder zu fliehen und tragen nach wie vor die Hauptlast für die Sorgearbeit.“ (Senatorin Claudia Bernhard)

 

Öffentliche Demonstration am Frauentag

Direkt nach dem Festakt demonstrierten am Weltfrauentag hunderte Menschen in Bremen. Die Teilnehmer*innen demonstrierten im Centrum und im Viertel gegen die Gewalt und Diskriminierung von Frauen. Manche waren mit voll beschrifteten und bunten Plakaten ausgerüstet. Sie tanzten, sangen und riefen durch ein Megaphon, um von der Bevölkerung gehört zu werden. Ihr Ziel ist der Kampf um die Frauenrechte und die Emanzipation.

Demo am Theaterbremen

(c) frauenseiten

Roland mit gehängten Haushaltswaren

Roland
(c) frauenseiten

 
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Vivian Manushi

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