Kreation statt Perfektion

„Unvollkommenheit in Wort und Bild“, so der Untertitel des Blogs „Kreation statt Perfektion“ der jungen Oldenburgerin Wiebke. Was ihren Blog lesenswert macht und was zukünftig auf diesem passieren wird, sagt sie uns am besten selbst.

Ast mit wenig Laub mit See im Hintergrund

© Wiebke Stöhr

„Moin, moin, ich bin Wiebke, eine 20jährige Bloggerin. Ich komme aus Ostfriesland und studiere im wunderschönen Oldenburg. Nachdem ich die ersten 20 Jahre meines Lebens mit Teebeutelweitwurf und Boßeln verbracht habe, widme ich mich nun Kaffee, Studium und Kreativität. Die erste Hälfte des vorherigen Satzes war gelogen – komplett. Man spielt nicht mit Tee!

Zurück zum Stichwort „Kreativität“: Auf dem (noch sehr jungen) Blog „Kreation statt Perfektion“ tobe ich mich kreativ aus. Ich veröffentliche verschiedene Fotos und Texte. Wie der Titel schon verrät, geht es für mich nicht darum, etwas Perfektes zu erschaffen. Es geht um das Erschaffen selbst! In den Texten schreibe ich meistens einfach meine Gedanken nieder und spreche dabei auch oft gesellschaftskritische Themen an. Da kritische Texte aber manchmal negative Gefühle oder Einstellungen gegenüber der Welt an sich hervorrufen, versuche ich immer eine groooße Prise Humor hineinzugeben. Das bleibt vielen Menschen eher im Gedächtnis und „schmeckt“ einfach besser. Außerdem: Ich heule doch nicht im Internet!“

Das Projekt „abgestempelt“

Stempelkissen in schwarz-weiß

© Wiebke Stöhr

„Aktuell plane ich ein Projekt, für das ich viele Teilnehmer*innen gebrauchen kann. Ohne Projektteilnehmer*innen funktioniert das nämlich überhaupt nicht.

Mein Projekt heißt „abgestempelt“ und es richtet sich an Menschen, die sich von der Gesellschaft abgestempelt oder kategorisiert fühlen und bereit sind, sich von mir fotografieren zu lassen.

Gehörst Du dazu? Die Fotografien sollen darstellen, wie Du abgestempelt oder kategorisiert wirst. Wir können zusammen überlegen, wie wir das Ganze gestalten möchten. Deine eigene Kreativität ist dabei sehr gefragt! Aber es soll nicht beim Kategorisieren bleiben. Nach dem Motto „Ich bin noch so viel mehr!“ sollst Du die Chance bekommen, den Menschen zu zeigen, was noch so in Dir steckt. Dies kann ebenfalls durch Fotografien geschehen. Gerne kannst Du auch Deine eigenen Gedanken in Form eines Textes, Bildes etc. miteinbringen. So können wir zusammen zeigen, dass DU mehr bist als das, was andere Dir unterstellen!

Wer weiß, vielleicht möchtest ja gerade DU ein Teil von „abgestempelt“ werden oder Du kennst jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt… Sollten wir zu weit auseinander wohnen, finden wir bestimmt andere Möglichkeiten, wie Du an dem Projekt teilnehmen kannst. Schließlich sind wir ja kreativ!

Dieses Projekt kann nur entstehen, wenn Menschen bereit sind daran teilzunehmen und ich bin mir sicher, dass viele Menschen etwas zu sagen bzw. darzustellen haben! Nur Mut! Ich beiße nicht! (Zumindest nicht, wenn ich vernünftig gefrühstückt habe…)“

Also schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei oder schickt ihr eine Email an kreationstattperfektion@web.de

Anastasia Garies & Wiebke Stöhr

  1 comment for “Kreation statt Perfektion

  1. Emilia
    18. April 2015 at 21:45

    Ich komme gerade von einer Tagung – beeindruckend: Alles selbstbestimmt? Funktionieren.Kontrollieren.Optimieren: http://www.netzwerk-praenataldiagnostik.de/aktuelle-meldungen/news-detailansicht/article/jubilaeumstagung.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1527&cHash=3d7918dfb041a7a193195866de9072d0
    Und ehrlich gesagt: ich glaube, das passt total zu eurem Anspruch!

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