„Meine Wahl: Papier“ – Ausstellung in der ZGF

Die Bremer Künstlerin Kirsten Hammerström stellt ihre Arbeiten in der ZGF aus: „Meine Wahl: Papier“.

"Meine Wahl: Papier", Schnürung und Tasche auf einem Hemd, in Grüntönen

Kirsten Hammerström, „Schnürung“, Papierrelief. Foto: Jörg Koltermann

In ihrer künstlerischen Arbeit hat sich Kirsten Hammerström früh entschieden: „Die Möglichkeiten, die in Papier mit seinen verschiedenen Arten und Qualitäten stecken, haben mich schon immer fasziniert. Es ist das Material, mit dem ich gestalte, malerisch arbeite und Oberflächen strukturiere.“ Eine Auswahl ihrer Arbeiten zeigt die Bremer Künstlerin ab Mittwoch, 28. Februar um 17.30 Uhr, unter dem Titel „Meine Wahl: Papier“ in der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF).

Auf und mit Papier heißt es jetzt in der Veranstaltungsreihe „Kunst in der Knochenhauerstraße“, die vom Bremer Frauenmuseum e.V. kuratiert wird. Variantenreich und überraschend sind die Arbeiten der Künstlerin: Hammerström schichtet in ihren gegenständlich wie abstrakten Arbeiten beispielsweise zarte Seidenpapiere auf dunklem Tonpapier oder -karton und erzielt dadurch unterschiedliche Farbnuancen. Mit Graphit- und Buntstiften werden Akzente oder eine Tönung ins Dunkle gesetzt. Andere Arbeiten entstanden aus robustem Packpapier, das gefaltet, geknittert und zu Wülsten und Graten geklebt wird.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung wird Anka Bolduan vom Bremer Frauenmuseum e.V. die Arbeit der Künstlerin vorstellen und mit ihr ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei. Bis zum 17. Mai ist die Werkschau von Montag bis Donnerstag, 9-16 Uhr und Freitag 9-12.30 Uhr zu sehen.

Zur Künstlerin: Kirsten Hammerström

Knöpfe und Tasche auf einem Hemd, in Blautönen

Kirsten Hammerström „Kragen auf blau“ Foto: Jörg Koltermann

Kirsten Hammerström ist in Bremen geboren und hat an der Staatlichen Kunstschule Bremen ihr Studium absolviert. Sie zeigt seit 1975 ihre Arbeiten in zahlreichen Einzelausstellungen im gesamten Bundesgebiet, sowie bei Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. Von 1970 bis 2010 lebte und arbeitete sie in Düsseldorf, Hilden und in Liederbach im Taunus und war von 1995 bis 2002 Mitglied der „Hofheimer Gruppe“. Seit 2010 lebt sie wieder in Bremen.

Über die Reihe „Kunst in der Knochenhauerstraße“:

Die Ausstellung ist Teil der Reihe „Kunst in der Knochenhauerstraße“, welche die Arbeit von Bremer Künstlerinnen in den Fokus rückt. Sie wird gemeinsam von der ZGF und dem Bremer Frauenmuseum e.V. veranstaltet. Das Bremer Frauenmuseum ist ein mobiles Museum, das zu historischen, kulturellen und künstlerischen Themen forscht, veröffentlicht sowie Vorträge und Ausstellungen organisiert.

Weitere Informationen zur Reihe finden Sie im Internet unter: www.frauen.bremen.de/info/veranstaltungsreihen

Die Veranstaltung im Überblick:

Eröffnung: Mittwoch, 28. Februar 2018, 17.30-19.30 Uhr  in Anwesenheit der Künstlerin
Begrüßung: Landefrauenbeauftrage Bettina Wilhelm
Einführung: Anka Bolduan, Bremer Frauenmuseum e.V.
Ort: Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) , Knochenhauerstraße 20-25, 28195 Bremen

SONDERTERMIN Ausstellungsrundgang mit der Künstlerin: Donnerstag, 19. April 2018, 17 Uhr

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