Presse-Pott 06/02

Unsere Pressezusammenfassung der zweiten Juniwoche

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport 08.06.2018

Die Gleichstellungsministerinnen der 16 Länder mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und der GFMK-Vorsitzenden Anja Stahmann (Mitte)

Die 28. Frauen- und Gleichstellungsministerinnenkonferenz in Bremerhaven beschließt Antrag zur Istanbul-Konvention / GFMK will Rechtsanspruch auf Schutz bei häuslicher Gewalt:  „Der Anspruch auf Schutz vor Gewalt darf an der Haustür nicht enden“

Ausführliche Pressemitteilung auch als Artikel bei uns

________________________

Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau 08.06.2018

Starken Impuls gesetzt: Landesfrauenbeauftragte zu den Beschlüssen der Gleichstellungsministerinnenkonferenz
Ausführliche Pressemitteilung auch als Artikel bei uns

Siehe auch: Pressemitteilung des BMFSFJ 08.06.2018
„Frauen dauerhaft aus Gewaltsituationen befreien“
Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey plant „Aktionsprogramm gegen Gewalt an Frauen“

_________________________________________________

Der Start-up Monitor

„Je mehr frauengeführte Unternehmen mitmachen, desto besser können wir gründer*innenfreundliche Anliegen transportieren“

Mit dieser Studie, die “als wichtigste Studie über junge Unternehmen in Deutschland” gilt (DIE ZEIT), sorgt der Bundesverband Deutsche Startups e.V. seit 5 Jahren für Transparenz und Verbesserungen im deutschen Startup-Ökosystem.
Aus diesem Grund sind wir sehr daran interessiert, mehr über Dich und Dein Startup zu erfahren. Der Start-up Monitor 2018 braucht die Meinung möglichst vieler Gründer*innen. Je mehr frauengeführte Unternehmen mitmachen, desto besser können wir gründer*innenfreundliche Anliegen transportieren. Nehmen Sie bis 17. Juni 2018 an der Umfrage des Verbandes teil.

__________________________________________________

Bundesratsinitiative zur Ergänzung des Gleichheitsartikels im Grundgesetz

Anerkennung des Unrechts, Konsequenz der Aufarbeitung und Garantie für ein „Nie wieder“

Anlässlich der Bundesratsinitiative zur Ergänzung des Gleichheitsartikels im Grundgesetz erklärt Henny Engels, Bundesvorständin im Lesben- und Schwulenverband (LSVD):

In Artikel 3 unseres Grundgesetzes muss endlich stehen, dass auch niemand wegen seiner sexuellen und geschlechtlichen Identität diskriminiert werden darf. Das wäre eine Anerkennung des Unrechts, eine Konsequenz der Aufarbeitung und eine Garantie für ein „Nie wieder“. Wir brauchen einen verbrieften Antidiskriminierungsschutz, der nicht mit einfacher Mehrheit gekippt werden kann. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begrüßt daher die entsprechende Bundesratsinitiative und fordert die anderen Bundesländer dazu auf, diese Initiative zu unterstützen. 2019 wird das Grundgesetz 70 Jahre – das wäre ein guter Anlass, um die Ergänzung zügig auf den Weg zu bringen.
Ein solches ausdrückliches Diskriminierungsverbot bringt unmissverständlich eine klare Ablehnung von Ideologien zum Ausdruck, die eine Ungleichwertigkeit von Menschen propagieren. Es wäre ein staatliches Bekenntnis, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen gleichwertig zu Deutschland gehören und ein Recht darauf haben, angst- und diskriminierungsfrei zu leben. Das würde auch unser Vertrauen in den Rechtstaat und eine demokratische Gesellschaft stärken. In seiner jetzigen Fassung hatte es das Grundgesetz nicht vermocht, Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen in Deutschland vor Verfolgung und schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen zu schützen.

_________________________________________

Die Senatorin für Kinder und Bildung

„Dem Hass keine Chance“ – Bremer Jugendpreis 2018 in der Oberen Rathaushalle vergeben

04.06.2018

Am  Montag (4. Juni 2018) fand in der Oberen Rathaushalle die einmal im Jahr ausgerichtete Preisverleihung des Bremer Jugendpreises „Dem Hass keine Chance“ statt. In Anwesenheit von über 300 Kindern und Jugendlichen aus allen Altersstufen und Einrichtungen, wurden insgesamt 15 Preise verliehen. Gestiftet und überreicht wurden die Preise von den ebenfalls anwesenden Sponsoren und unterschiedlichen Bremer Vereinen und Institutionen. Den Senatspreis in Höhe von 2.000 Euro überreichte Staatstrat Frank Pietrzok an die Oberschule Findorff für das Transkulturelle Filmprojekt „Zeig Dich!“.

Die weiteren Preisträger 2018
Grundschule Horner Heerstraße, Grundschule Nordstraße, Grundschule am Halmer Weg, Albert-Einstein-Oberschule, Oberschule Findorff, Edith-Stein-Schule Bremerhaven, Gymnasium Vegesack, Wilhelm-Focke-Oberschule, Wilhelm-Olbers-Oberschule, Oberschule an der Egge, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Kreativwerkstatt „Guckmal“ (im Jugendhaus Tenever), „Partner ohne Grenzen“ e.V., Gymnasium an der Hamburger Straße

Die Sponsoren 2018
Sparkasse Bremen, Lebenshilfe Bremen, Erinnern für die Zukunft e.V., Katholisches Jugendbüro Bremen, Bremische Evangelische Kirche, Mercedes Benz Werk Bremen, Der Senat der Freien Hansestadt Bremen, Die Senatorin für Soziales (Migrations- und Integrationsbeauftragte des Landes Bremen), Bremische Bürgerschaft, Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Werder Bremen, Arbeitnehmerkammer Bremen, Stadtbibliothek Bremen, Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft, Förderverein Medienpädagogik.

Der Bremer Jugendpreis
Der Wettbewerb „Dem Hass keine Chance“ um den Jugendpreis des Bremer Senates wird seit 1989 alljährlich veranstaltet. Der inhaltlich sehr freie Rahmen reicht von der Auseinandersetzung mit historischen Themen wie dem Nationalsozialismus über aktuelle oder anhaltende Probleme wie Gewalt oder Fremdenfeindlichkeit bis hin zu Vorstellungen über Zukunftswünsche der Menschen. Ziel des Wettbewerbes ist es, junge Leute zu ermuntern kreative Ideen gegen Hass und Gewalt zu entwickeln und Zivilcourage zu zeigen.

Das Projekt der Landeszentrale für politische Bildung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wir machen uns die Welt, damit sie uns gefällt“. Dazu wurden Beiträge von mehr als 500 Kindern und Jugendlichen eingereicht. In sehr vielfältigen Formen haben sie ihre Auseinandersetzung damit, wie man miteinander umgehen möchte oder wie der Beitrag zu einem friedlichen und toleranten Zusammenleben aussehen könnte, gestaltet und präsentiert – so wurden beispielsweise Theaterstücke, Songs, Collagen oder Filme eingereicht.

 

(Visited 33 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.