Presse-Pott am 09.12.2019

– Die genderpolitische Woche  –

Tweet der Woche:

Siehe dazu: taz, 28.11.2019  Geldstrafe wegen Paragraf 219a – Das Wort „narkosefrei“ ist zu viel


buten un binnen, 02.12.2019

Darum ist moderne Sklaverei auch in Bremen ein Thema

„Zwangsprostitution und Menschenhandel: Es gibt verschiedene Formen von Ausbeutung. Daran erinnert der Tag zur Abschaffung der Sklaverei. Das konkrete Ausmaß ist schwer zu greifen“…. Mehr


BMFSFJ, 02.12.2019

Giffey und Rörig richten Nationalen Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ein

Zehn Jahre nach Einrichtung des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ kommt heute der „Nationale Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. … Mehr


Feministischer Algorithmus – was’n das?

Ein Interview von Kathrin Schultz mit Caroline Sinders (aus WIR FRAUEN Heft 4/2019, Schwerpunkt: Utopien)

Caroline Sinders – Designerin für maschinelles Lernen und digitale Anthropologin – untersucht die Schnittstellen von Sprachpolitik in digitalen Räumen, Künstlicher Intelligenz und Online-Missbrauch. Geboren in Louisiana, hat Sinders die letzten Jahre in New York City verbracht. Heute wohnt sie in Berlin. Das Interview führten wir auf Englisch.

WIR FRAUEN: Du hast in den USA Interaktive Telekommunikation studiert. Warum dieses Studium?

CS: Ich wollte ein interdisziplinäres Masterstudium, das sowohl Kunst, Bildung, Technologie und Prototyping* zum Schwerpunkt hat. Mein Studiengang bestand zu 55% aus Frauen. Für meine Abschlussarbeit entwarf ich das Handyspiel „Night Witches“, basierend auf einer realen Person, Nadya Popova, eine der ersten russischen Militärpilotinnen, die 2013 verstorben ist. Die Testpersonen, aber auch meine Universität fanden das Spiel sehr interessant. Viele wussten gar nicht, wie viel Frauen außerhalb der USA im 2. Weltkrieg geleistet haben.

Du hast mit Amnesty International, Intel, IBM Watson und der Wikimedia Foundation zusammengearbeitet. Deine Agentur Convocation Design & Research konzentriert sich auf das maschinelle Lernen, das allen zugutekommt, sowie auf digitale Kommunikationsprobleme. Aktuell entwickelst du einen „feministischen Datensatz“. Was steckt dahinter?  Mehr


Logo Bremer Frauenausschuss

(c) Bremer Frauenausschuss

Bremer Frauenausschuss, 06.12.2019

bfa bei der Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) in Wiesbaden

Zwischen 08. – 10.11.2019 traf sich die Konferenz der Landesfrauenräte in Wiesbaden. Andrea Buchelt vertrat dabei den Bremer Frauenausschuss / Landesfrauenrat Bremen. Nun sind alle Anträge zusammengefasst auf der Webseite des Bfa zu lesen.

 


(c) Bremer Frauenmuseum

Bremer Frauenmuseum, 09.12.2019

Mit den Stimmen der Frauen

100 Jahre Frauenwahlrecht und Engagement für Gleichberechtigung in Bremen
Buchpremiere ist am 09.12.2019 um 15:00 Uhr im WK-Café Weserstrand 

Neuerscheinung ab 10.12.2019
176 Seiten, zahlreiche Abbildungen. 18,90 Euro
erhältlich im Shop des Weser-Kurier

Das Buch stellt den Kampf der Frauen für ihr Wahlrecht bis hin zur Forderung nach politischer Partizipation in Bremen dar und spannt damit einen Bogen von den Kämpfen vor 100 Jahren bis heute. Neben Texten enthält es ausgewählte Dokumente und zahlreiche Abbildungen, Fotos, Illustrationen und Plakate. Es ist ein Beitrag zur Geschichte Bremer Frauen, der ihr Engagement und ihre Leistungen in ihrem gesellschaftlichen Umfeld und im historischen Kontext darstellt. Zum vorliegenden Buch haben zehn Autorinnen aus Bremen mit mehreren Texten beigetragen.

Die Herausgeberinnen bilden den Vorstand des Bremer Frauenmuseums e.V. : Anka Bolduan, Regina Contzen & Marion Reich


WeMove.EU, 03.12.2019

Stoppt die Gewalt gegen Frauen!

Petition an Helena Dalli, Kommissarin für Gleichstellung und der Rat der Europäischen Union und die Europäische Kommission

„Alle drei Stunden stirbt eine Frau durch die Hand eines Mannes, der sie angeblich liebt. Das sind 50 jede Woche, 2400 waren es im vergangenen Jahr. [1] Die Proteste überall auf der Welt zeigen, dass es den Frauen (und vielen Männern) reicht. [2]

Nach langen Kämpfen der internationalen Frauenbewegung gibt es seit 2014 die Istanbul-Konvention, ein internationales Abkommen, das den Schutz von Frauen vor Gewalt zum Ziel hat. Einige EU-Mitgliedsländer blockieren aber seit zwei Jahren, dass das Abkommen durch die EU ratifiziert wird. [3] … Mehr

Wie nötig das tut, steht nachzulesen im Artikel Frauenmorde – Getötet von ihren Männern


Das Beste zum Schluss:

Sudan’s feminists were happier than you last week

Yes to women

Last week the (transitional) government of Sudan decided to unwrite all its outdated laws which told women what to wear, where to go, who to talk to, (not) to work or study. (The Guardian)

Why? Sudanese Prime Minister Abdalla Hamdok said that the laws were “an instrument of exploitation, humiliation, violation, aggression on the rights of citizens”.

  • „Abolishing them means a step forward for the revolution in which masses of women have participated,“ said a women’s rights activist.

Why this matters: This is a huge success for the women’s rights movement and for everyone in Sudan. Congratulations! More

 

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