Donnerstag ist, zumindest alle zwei Wochen, Von Boom bis Z-Tag und so erscheint auch heute eine weitere Folge des queerfeministischen Generationenpodcasts. Diesmal im Fokus: Joline.

Joline verstärkt die Redaktion seit Ende Februar. Frisch von ihrem Auslandsaufenthalt in Nottingham zurück (wir verweisen auf die Podcastfolge zum Thema Auslandssemester) kam sie als Praktikantin zu uns ins Team. Joline spricht mit Moderatorin Jana unter anderem über ihre Highlights bei den frauenseiten und ihre künftigen Studienpläne. Auch wird eine Brücke zu Video- und Computerspielen gebaut und es erwartet die Hörer*innen ein kleiner Deepdive in die Handyspielewelt der 2010er Jahre.
Schreiben, Schneiden, Stylen
Nach einem blendenden Einstieg geht es direkt an die harten Fakten und Joline zählt auf, welche Texte sie für den Blog geschrieben hat. Es fing an mit dem Video zum Wochenende – ein klassischer Einstieg für Praktikant*innen. Darauf folgten weitere Artikel wie den zur Performance MEGALOPHONIA und zu den diesjährigen Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften. Auffällig bei vielen Artikeln der letzten Wochen: Das Beitragsbild. Neben einem Talent fürs Schreiben bringt Joline Kreativität und Design-Skills mit. So illustrierte sie das Bild für ihren eigenen Eiskunstlauf-Artikel, aber sie verlieh auch anderen Themen und Texten ein Bild. Die Illustrationen zu den Performative Males und dem Trans* Day of Visibility stammen beide aus Jolines Feder. Und dabei bleibt es nicht, denn Joline ist auch in die Podcastproduktion eingestiegen und schneidet die Folgen – sehr zur Freude von Renate und Jana. Zudem ist Joline Teil des Social Media Teams und in einigen Reels und TikToks zu sehen.
Den Neuanfang wagen
Aktuell studiert Joline Anglistik und Germanistik und ist dort in den letzten Zügen, sprich: Die Bachelorarbeit wird bald angefangen und damit der letzte Meilenstein des Studiums gemeistert. Doch nach dem Abschluss startet Joline noch nicht in die Arbeitswelt, sondern stattdessen in einen neuen Bachelor: Mediendesign. Die Entscheidung fiel ihr nicht leicht, da sie sich wünscht, auch mal fertig zu sein mit Studieren und eine Arbeit mit eigenem Verdient zu haben. Trotzdem überwog der Wunsch, sich ihrer Design-Leidenschaft auf Studienebene zu widmen und in einer anderen Stadt an einer anderen Uni neu durchzustarten.
Kindheit ohne Handy
Joline und Jana sind Baujahr 2002 und hatten daher noch eine Kindheit mit wenig Internet und ohne Handy. Beide bekamen ihr erstes Modell mit 12/13 Jahren. Während auf den vorherigen Notfall-Klapphandys nur Tetris gespielt werden konnte, bot das erste Smartphone andere Möglichkeiten: Poo, Subway Surfers, Temple Run oder das Klavierspiel Magic Tiles. Hier wird in Erinnerung geschwelgt und beide sind sich einig, dass sie ihr Aufwachsen ohne großartigen digitalen Konsum begrüßen.
Zum Abschluss: Ein kulinarischer Tipp und ein Lebensmotto
Auf die Frage, was Joline als Kind nicht mochte, jetzt aber sehr wohl, antwortet sie: Fisch. Den mag sie sehr, isst sie aufgrund ihres Vegetarierin-Seins jedoch nicht mehr. Dafür hat sie Sommerrollen für sich entdeckt – Jolines Tipp: mit Rührei und Lauchzwiebeln. Dazu kommen natürlich Rohkost und Salat rein, gerne auch mal Sriracha-Mayo oder Erdnusssoße zum Dippen. Wir wünschen guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen. Beim Kochen könnt ihr dann übrigens wunderbar die Podcastfolge hören – überall da, wo es Podcasts gibt.
Ach ja, fast vergessen: Joline teilt am Ende noch ihr Lebensmotto mit uns: YOLO (You Only Live Once, dt.: Du lebst nur einmal). Was auf den ersten Blick cringe klingt und so, als würde es in den 2010ern stehen geblieben sein, hat einen wahren Kern. Joline hilft es beim Treffen schwieriger Entscheidungen. Auch wenn sie Angst vor manchen Sachen hat, versucht sie sich denen zu stellen, denn: YOLO.
Jana Keller



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