Wo bleibt da die Anteilnahme?

Vor Libyen ist ein Schiff mit mehr als 400 Flüchtlingen an Bord gesunken. Die Zahl der Toten ist noch unklar, aber bereits jetzt ist von vielen die Rede, die ihre Flucht in ein besseres Leben nicht überlebt haben. Mittelmeer: Flüchtlingskatastrophe ohne Ende?Katastrophe vor Libyen

UND WO SIND DA DIE POLITIKER? (Vermutlich war der Flieger für Angela Merkel in der Werkstatt; sonst wäre sie da SICHERLICH hingeflogen!)

Wo bleibt da eigentlich die öffentliche Empörung und Anteilnahme? Oder hat die_giftge_kleine_kroete da was nicht richtig verstanden? Empört sich das deutsche Volk nur dann, wenn es um den Verlust von StaatsbürgerInnen/EuropäerInnen (bei letzteren aber nur den Guten, d.h. die ihre Hausaufgaben machen) geht? die_giftige_kleine_kroete dachte: Menschen sind Menschen, egal wo sie leben und so weiter, und haben das Recht auf ein würdiges Leben!

(Aber vielleicht denken viele hierzulande auch: Glück gehabt, sind nicht meine Nachbarn geworden…)

Die Berichterstattung in den einschlägigen Online-Zeitungen ist auffallend zurückhhaltend. Wahrscheinlich wird es auch keine Sondersendungen geben…. Und die Frage, was da alles schiefläuft auf der Welt, die kommt bestimmt erst recht nicht auf. Schade, wenn man es gemäßigt ausdrücken will.

Mehr von der giftigen_kleinen_kroete gibt es hier: klick!

  3 comments for “Wo bleibt da die Anteilnahme?

  1. Ricarda
    18. April 2015 at 19:37

    Petition von Campact „Europa darf nicht wegschauen, wenn Flüchtlinge an seinen Außengrenzen ertrinken“ kann man auf http://bit.ly/1aG75il Unterschreiben.
    Grüße

  2. Finni
    18. April 2015 at 22:06

    Ehrlich gesagt: ich finde es zum Verzweifeln. Wir sehen zu, wie Menschen sterben – von Schleppern, die viel Geld verdienen, in Himmelfahrtskommando-Booten untergebracht. Und wir machen uns öffentlich darüber Gedanken, ob das Wirtschaftsflüchtlinge sind. Na und?

  3. Finni
    20. April 2015 at 20:43

    Wer hat heute, Montag, buten § binnen gesehen? In der Neustadt gibt es offensichtlich engagierte pfiffige Männer und Frauen, die den Flüchtlingen im Mittelmeer helfen, sie dort verorten und per Telefon an die potentiellen Hilfskräfte melden – wenn nötig, Druck ausüben. Großartig!!!!

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