Die Wahrheit zum Lokführerstreik

eine rote EVB-Bahn am Bahngleis

©kroete

Die Medien waren sich einig:
Die macht- und geldgierige GDL kämpft auf dem Rücken der Bahnfahrer für ihre unvernünftigen Ziele. Die Bahn möchte ja gerne verhandeln, aber die GDL streikt lieber.

Die Wahrheit sieht ein wenig anders aus. „Die GDL will lediglich auch für die GDL-Mitglieder beim übrigen Zugpersonal einen Tarifvertrag abschließen. Das entspricht erstens der Tatsache, dass die Vereinbarung aus dem Jahr 2008, wonach sich die GDL auf den Bereich der Streckenlokführer beschränkte, im Juni 2014 auslief. Damit gilt zweitens uneingeschränkt Grundgesetz, Artikel 9: das Recht auf freie Bildung von Koalitionen.“
(http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2014/11/streikzeitung1.pdf)

Die Bahn fordert, dass die GDL auf dieses Recht verzichtet. Sie verhandelt lieber mit der arbeitgeberfreundlichen EVG, Nachfolger von Transnet. 2008 „unterzeichnete die Konkurrenz von Transnet ihren moralischen Offenbarungseid – der Gewerkschaftsvorsitzende Norbert Hansen wechselte ohne jegliche Übergangszeit mit fliegenden Fahnen die Seiten und heuerte im Vorstand der Deutschen Bahn AG als neuer Arbeitsdirektor an.“
http://www.nachdenkseiten.de/?p=23772

 

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