Datum & Uhrzeit
15.02.2026
16:00 - 18:00
Veranstaltungsort
Tabakquartier – Zentrum für Kunst
Hermann-Ritter-Straße 108 E
28197 Bremen
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: LPB, Erinnern für die Zukunft e.V., Zentrum für Kunst, Rat & Tat
Barrierefrei: ja
Kosten: frei
Adele Haas: „Ich möchte so gerne mein Leben in die Welt schreien“
inter* im Nationalsozialismus
Führung und Vortrag von Jako Wende. Moderation: Christian Linker (Rat&Tat Zentrum).
„So könnte ich so viel schreiben, aber ich rege mich dabei so auf, denn ich darf nicht zurückdenken, es ist mir heute wie ein Traum. Ich möchte so gerne mein Leben in die Welt schreien, und veröffentlichen aber dazu gehört Geld, und das fehlt bei mir, es ist doch bestimmt einmalig und interessant, gar nicht zu glauben, es klingt wie ein Märchen, überhaupt das ich das ausgehalten habe, und noch lebe ein Wunder.“ schreibt Adele Haas am 28.03.1961.
Als inter* Person war sie im Nationalsozialismus massiver Gewalt ausgesetzt. Jako Wende wird uns bei dem Vortrag das Leben von Adele Haas näherbringen – dafür hat Jako in zahlreichen Archiven recherchiert und Kontakt zu noch lebenden Verwandten und Nachbarn aufgenommen. Das Ziel des Vortrages ist es, Adele ihr Leben in die Welt schreien zu lassen.
Jako Wende forscht als nicht-binäre endo trans* Person zur Verfolgung von trans*, inter* und/oder gender non-conformen Menschen im Nationalsozialismus. Dabei findet Jako immer wieder neue Personen, die in der bisherigen Erinnerungskultur keinen Platz gefunden haben.“
Im Rahmen der Ausstellung „gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945“.
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