Fachtagung zum §219a: „Schwangerschaftsabbrüche: Weg mit der Kriminalisierung, hin zur sexuellen Selbstbestimmung“


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Veranstaltungsort
pro familia Hamburg

Datum + Uhrzeit
08.05.2018
Ganztägig
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: pro familia Hamburg
barrierefrei: eingeschränkt
Kosten: ohne Angabe

„Schwangerschaftsabbrüche: Weg mit der Kriminalisierung, hin zur sexuellen Selbstbestimmung“

Die Protestbewegung gegen den § 219a StGB, die durch die Petition von Kristina Hänel entfacht wurde, hat eine enorme Kraft entwickelt und  die parlamentarischen Verhältnisse in der Deutschland durcheinander gewirbelt: Unabhängig von einer neuen Bundesregierung befürworten die Fraktionen von SPD, Grünen und LINKEN die Abschaffung des Paragraphen, der die Informationsbereitstellung zu Schwangerschaftsabbrüchen durch Ärzt*innen unter Strafe stellt. Die FDP plädiert derzeit  für eine Abänderung.

pro familia Hamburg und das Familienplanungszentrum Hamburg laden aus diesem Anlass dazu ein, den fachlichen Diskurs zu vertiefen und damit einen Beitrag für eine qualifizierte Debatte zu leisten. Hierbei nehmen wir auch die internationale Situation in den Fokus.

Referent*innen:    

Kristina Hänel, Fachärztin aus Gießen

Dr. Christian Fiala aus Wien, u.a. Mitglied des Vorstandes von FIAPAC

Prof. Dr. Ulrike Busch Berlin, ehem. Hochschule Merseburg 

Helga Seyler, Frauenärztin im Familienplanungszentrum

Programm, evtl. Kosten, Zeiten & Information werden bekanntgegeben.

Kontakt: hamburg-beratungszentrum@profamilia.de   Telefon: 040 309 97 49 10

Dienstag, den 8. Mai 2018
pro familia Hamburg, Seewartenstraße 10
20459 Hamburg

 

  2 comments for “Fachtagung zum §219a: „Schwangerschaftsabbrüche: Weg mit der Kriminalisierung, hin zur sexuellen Selbstbestimmung“

  1. Markus Michael WOLF
    4. Mai 2018 at 19:15

    Ich möchte einen weiteren Beweis liefern, wie verlogen und heuchlerisch die selbsternannten „LebensschützerInnen“ sind.
    Zum einen sind sie gegen Leihmutterschaft, zum andern fordern sie quasi eine erzwungene Leihmutterschaft, indem sie Abtreibungen am liebsten ganz verbieten wollen und statt Abtreibung die „Alternative“ Adoption „anbieten“. –
    Das DUMME ist nur:
    Leihmutterschaft liegt immer vor, wenn von vornherein feststeht, dass nach Beendigung der Schwangerschaft das Kind in fremde Hände abgegeben wird.
    Ob nun das Schwangerschaftsgewebe mit der Eizelle der schwangeren Frau oder mit der Eizelle einer anderen Frau gebildet wurde, ist m.E. irrellevant, sondern maßgebend ist, dass die Austragung der Schwangerschaft für andere gedacht ist, ob das nun „Bestelleltern“ oder „Adoptiveltern“ sind, spielt keine Rolle.

  2. Markus Michael WOLF
    21. Mai 2018 at 18:42

    Im Zusammenhang mit § 219a StGB hat SPD-Fraktionsvize EVA HÖGL die AbtreibungsgegnerInnen als „widerlich“ glorifiziert, worauf Högl einen shitstorm erntete.
    Dieser shitstorm entbehrt jeder Grundlage, denn SPÄTESTENS wenn die AbtreibungsgegnerInnen auch bei Vergewaltigung/Inzest Abtreibungsverbot fordern, dann „dürfen“ sie nicht nur, sondern MÜSSEN als „widerlich“ gepriesen werden.
    Denn wer Abtreibungsverbot bei Vergewaltigung/Inzest fordert, ist ebenso WIDERLICH wie der Vergewaltiger/Kinderficker.
    Ich habe als „Sachverständigen Zeugen“ für meine These den ehemaligen Richter am Landgericht Köln WOLFGANG HANSEL.

    Lt. „Kölner Stadtanzeiger“ Nr. 25 v. Dienstag, 30. Januar 2007, Überschrift:

    „Zwölf Jahre Haft für Vergewaltiger“

    bezeichnete Richter Hansel die Vergewaltigung einer Zwölfjährigen als „widerlich“.
    Mir ist nicht bekannt, dass Richter Hansel damals mit DRECK beworfen wurde wie Frau Högl?!
    So sehr ich mir das Gehirn zermartere,
    mir fällt ums Verrecken kein Grund ein, Frau Högl zu verbieten, die AbtreibungsgegnerInnen als „widerlich“ zu lobpreisen???
    Wenn die AbtreibungsgegnerInnen sich „beleidigt“ fühlen, dann sollen sie doch vor Gericht gehen.
    Das tun sie natürlich NICHT, weil sie vor Gericht ein juristisches und politisches „Stalingrad“ erleben würden.
    Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht,
    ob frau/man tatsächlich beleidigt ist im Sinne des § 185 StGB oder ob frau/man die
    BELEIDIGTE LEBERWURST spielt.

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