Datum & Uhrzeit
08.11.2025
9:00 - 14:00
Veranstaltungsort
Online
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: Petra-Kelly-Stiftung
Barrierefrei: ja
Kosten: 30€ - NGO, 20€ - Normalpreis, 10€ - ermäßigt (nach eigenem Ermessen)
FLINTA*, Geld und Nachhaltigkeit – wie investieren wir in unsere Zukunft?
Online-Workshop für FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinäre, Trans- und Agender-Personen)
Geld ist politisch, denn die finanzielle Unabhängigkeit von FLINTA* ist noch lange keine Selbstverständlichkeit! Sorgearbeit, Lohnlücke, geringere Vertretung in Führungspositionen, Altersarmut, Vermögensbildung und Besitz – in all diesen Bereichen sind FLINTA* finanziell nicht gleichberechtigt. Konkret heißt das: sie verdienen weniger Geld und haben im Durchschnitt weniger finanzielle Ressourcen und Rücklagen.
Finanzielle Bildung für FLINTA* ist eine Leerstelle und zugleich eine dringende Notwendigkeit im Patriarchat. In diesem Workshop wollen wir der Frage nachgehen: Was ist das eigentlich mit unserer Sozialisierung und dem Geld – und was genau können wir stattdessen tun?
Wir setzen uns im Workshop gemeinsam damit auseinander, warum sich viele FLINTA* schwertun, Geld anzulegen, zu sparen oder in Arbeitsverhältnissen zu fordern. Wir analysieren im ersten Teil des Tages die systematischen Barrieren, denen FLINTA* im Finanzbereich begegnen, und besprechen Themen wie Bankwechsel, Kontoführung, Sparmöglichkeiten, Rente oder Ehevertrag.
Im zweiten Teil des Workshops wird es praktisch: Wie können finanzielle Ressourcen nachhaltig angelegt werden? Was sind nachhaltige Investments und wie geht das mit dem Anlegen überhaupt?
Ziel ist es, FLINTA* zu empowern, ihre ökonomische Macht zu stärken und patriarchale Strukturen zu hinterfragen – für eine gerechtere und selbstbestimmte Zukunft.
Referentinnen
- Anna Peters, Gründerin, Vorstandsvorsitzende & Co-Geschäftsführerin des Fiscal Feminist Hub
- Judith Waltl, Gründerin von FLINTA* Finanzen
Die Veranstaltung wird organisiert vom Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftung: Petra-Kelly-Stiftung Bayern, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, Gunda-Werner-Institut Berlin.
Neue Kommentare