Führung mit Kunstgespräch: Bildhauerinnen


Veranstaltungsort
Museen Böttcherstraße

Datum + Uhrzeit
09.08.2019
16:00 - 18:00
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: belladonna e.V.
barrierefrei: nein
Kosten: EUR 15,- / 10,-

Die Statue zeigt eine sitzende Frau

Hanna Koschinski: Sitzende Frau ca. 1912

Bildhauerinnen – 100 Werke von 50 Künstlerinnen

Führung durch die Ausstellung in den Museen Böttcherstraße mit anschließendem Kunstgespräch mit Britta Petersen und Monika Brunnmüller

in Kooperation mit dem Gerhard-Marcks-Haus und den Museen Böttcherstraße

Erstmals wird das bildhauerische Schaffen von Künstlerinnen in einem größeren Zusammenhang betrachtet und analysiert. Die Bildhauerei als vermeintlich „unweiblichste aller Künste“ stellte Frauen in dieser Gattung vor große Herausforderungen. Nur wenige konnten sich auf dem Kunstmarkt behaupten und sich einen Platz in Museen erobern. So verschwanden viele von ihnen bis heute aus dem Bewusstsein der Kunstgeschichte.

Pionierinnen wie Käthe Kollwitz und Clara Rilke-Westhoff setzten sich über Vorurteile und Tabus hinweg. Sie machten den Weg frei für erfolgreiche Bildhauerinnen der 1920er Jahre, wie Renée Sintenis, Marg Moll, Emy Roeder oder Milly Steger.

Auch spätere Jahrgänge wie Gerlinde Beck, Ursula Sax oder Brigitte Matschinsky-Denninghoff waren in der Kunstszene präsent. Ende der 1960er Jahre standen u.a. Rebecca Horn und Isa Genzken exemplarisch für eine innovative Bildhauerei. Durch den fundamentalen Wandel der dreidimensionalen Form prägten und erweiterten sie den künstlerischen Diskurs. Das gemeinsame Projekt des Gerhard-Marcks-Hauses und der Museen Böttcherstraße konzentriert sich neben der Werkpräsentation auch auf spannende Entwicklungen und Umbrüche in der Bildhauerei von Frauen.

Kunstgespräch: Eindrücke, Meinungen, Diskussionen

Im Anschluss an die einstündige Führung findet ein angeleitetes Kunstgespräch statt. Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Eindrücke und Meinungen mit den anderen Teilnehmerinnen auszutauschen und zu diskutieren. Außerdem erhalten Sie viele zusätzliche Informationen über die Künstlerinnen, ihre Werke und die Arbeitsbedingungen in einem Metier, das lange Zeit als „unweiblich“ galt.

Information & Anmeldung

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