Datum & Uhrzeit
07.11.2025
18:00 - 21:00
Veranstaltungsort
Freiwilligen-Agentur Bremen
Dammweg 18-20
28211 Bremen
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: CDC – Critical Diversity Collective
Barrierefrei: ja
Kosten: frei
Gender-Euphorie Performance
Teil 2 der Reihe „Genderqueer: Raum & Körper gestalten“
Ein Workshop für trans*, nichtbinäre, agender und/oder genderqueere Menschen
Datum: Freitag, 07.11.2025, 18.00 – 21.00 Uhr
Ort: Freiwilligen-Agentur Bremen (Dammweg 18-20, 28211 Bremen)
Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Der Veranstaltungsraum sowie Toiletten sind mit dem Rollstuhl über eine kleine Schwelle befahrbar.
Gender-Euphorie – das ist dieses Gefühl, wenn etwas an unserer Erscheinung, unserem Ausdruck oder unserem Körper sich genau richtig anfühlt. Wenn wir uns selbst anschauen und denken: yes, das bin ich! – egal, ob es um Kleidung, eine Bewegung, eine Stimme oder einfach einen Vibe geht.
In diesem Workshop wollen wir genau dem nachspüren. Wir probieren Looks, Bewegungen und kleine Performances aus, die uns ein Stück Gender-Euphorie schenken. Es geht nicht darum, für cis-Blicke „richtig“ auszusehen oder uns zu verändern, um genug zu sein. Sondern darum, spielerisch herauszufinden: Was fühlt sich für uns selbst stimmig, stark und schön an?
Wir werden:
- mit Körper und Gesten experimentieren,
- uns verschiedene Styles und Ausdrucksformen vorstellen und sie ausprobieren,
- kritisch auf Männlichkeitsbilder schauen,
- und uns gegenseitig inspirieren, neue Seiten an uns sichtbar zu machen.
Ein safer Raum, in dem wir ausprobieren, scheitern, lachen und träumen dürfen. Und hoffentlich am Ende ein kleines Stückchen selbstbewusster, klarer und euphorischer durch die Welt gehen – auch durch Räume, die nicht für uns gemacht sind.
Dieser Workshop folgt auf einen ersten Teil am 30.10., über den ihr hier mehr lesen könnt. Es ist auch möglich, die Teile einzeln zu besuchen.
Anmeldung unter: https://pretix.eu/cd-collective/genderqueer/
Anmeldeschluss: 01.11.2025
Teamende Person

Franzina Braje (they/them, dey/deren) hat einen Master in Transkulturellen Studien mit Schwerpunkt auf Critical Diversity und dekolonialen Perspektiven. Dey arbeitet an Schnittstellen von Performance, Tanz und politischer Bildungsarbeit – mit Fokus auf immer neue, körpernahe, künstlerische und niedrigschwellige Formate, die kollektives Lernen und Empowerment ermöglichen. Akademisches Wissen übersetzt dey in bewegungsbasierte Zugänge, die sich flexibel an Menschen, Räume und Themen anpassen. Franzina ist Teil des Theaters der Versammlung am Zentrum für Performance Studies, unterrichtet seit 2017 Tanz beim Hochschulsport Bremen und ist als pädagogische*r Mitarbeiter*in bei Aktion Hilfe für Kinder sowie in der queeren Bildungsarbeit von Rat & Tat Bremen tätig – dort u.a. in schulischen und außerschulischen Kontexten mit Kindern und Jugendlichen. In deren bedürfnisorientierter Praxis fließen neurodivergente Perspektiven selbstverständlich mit ein.

Neue Kommentare