Datum & Uhrzeit
08.03.2026
11:00
Veranstaltungsort
VHS Bremen
Faulenstraße 69
28195 Bremen
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: Bremer Rat & „Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit e.V.“
Barrierefrei: ja
Kosten: frei
Hoffnung in der Dunkelheit
Ausstellungseröffnung: Hope in Darkness – Botschaften junger Frauen aus Afghanistan
Ausstellung vom 2.–15. März 2026 im Bamberger-Haus, Faulenstr. 69, Saal (1. Stock)
Sie nehmen große Risiken auf sich, um sich mit der Welt zu verbinden und ihre Hoffnung in dieser dunkelsten Zeit der afghanischen Geschichte auszudrücken. Frauen in Afghanistan werden unter dem 2021 zurückgekehrten Taliban-Regime unterdrückt und zum Schweigen gebracht. Das Projekt „Hope in Darkness“ verleiht den Frauen durch die Sprache der Kunst eine Stimme.
Das Projekt gibt den jungen Frauen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Gefühle, Hoffnungen und Forderungen in Bildern und Texten auszudrücken. Die Kunstwerke entstanden heimlich im privaten Rahmen und wurden auf geheimen Wegen und verbunden mit hohen persönlichen Risiken aus Afghanistan nach Deutschland gebracht.
Mit der Ausstellung „Hope in Darkness“ (dt.: Hoffnung in der Dunkelheit) im Bamberger Haus, ab dem 02. März bis zum 15. März 2026 , werden 30 dieser eindrucksvollen und berührenden Kunstwerke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ihre Bilder sollen dazu beitragen, dass die afghanischen Frauen nicht vergessen und nicht allein gelassen werden. Deshalb hat der Verein FIDA die Ausstellung als kostenlose Wanderausstellung konzipiert: „Um dadurch Netzwerke aufzubauen und die internationale Gemeinschaft zu sensibilisieren, die Situation von Frauen und Mädchen in Afghanistan zu verstehen und sie zu unterstützen.“
Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 8. März, 11 Uhr, im Bamberger-Haus (vhs Bremen) laden der Bremer Rat sowie „Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit e.V.“ unter der Schirmherrschaft der Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft, Antje Grotheer, ein. Als Gast wird zur Eröffnung die bekannte afghanisch-deutsche Schriftstellerin, Aktivistin und Poetry-Slammerin Sadaf Zahedi zu hören sein. Ihre künstlerische und politische Arbeit ist geprägt von den Themen Flucht, Identitätssuche und dem Kampf um persönliche Freiheit. Sie engagiert sich insbesondere für die Rechte von Frauen und Mädchen.
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