Datum & Uhrzeit
25.01.2026 - 04.02.2026
0:00
Veranstaltungsort
City 46 Kino
Birkenstr. 1
28195 Bremen
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: City 46 / Böll-Stiftung / Landeszentrale für politische Bildung Bremen
Barrierefrei: ja
Kosten: Eintritt
Kino: Hannah Arendt – Denken ist gefährlich.
Zum Gedenktag 27. Januar
D/USA 2025, Regie: Chana Gazit, Maia E. Harris, 86 Min., dt. engl., hebr. OmU
Termine: So. 25.1. + Di. 27.1. / 20:00
Mi. 28.1. / 17:30
Do. 29.1., Sa. 31.1., Mo. 2.2. + Mi. 4.2. / 20:30
Fr. 30.1., So. 1.2. + Di. 3.2. / 18:00
Mi. 4.2. / 15:30
Sie war Intellektuelle, Autorin, Jüdin, Aktivistin, Professorin und vieles mehr. Die Theoretikerin Hannah Arendt war bereits zu Lebzeiten ein Medienstar, der nicht nur begeisterte, sondern auch polarisierte. 1906 in Hannover geboren und in Königsberg als Kind liberaler Eltern aufgewachsen, erlebte sie den Nationalsozialismus als junge Frau. Nach der Machtübernahme der Nazis und ihrer kurzen Inhaftierung Anfang der 1930er Jahre entschied sich die junge Philosophiestudentin zur Flucht aus Deutschland. Diese Erfahrungen prägten später ihr berufliches wie auch politisches Engagement. Die selbst zeitweise staatenlose Arendt verhalf z.B. vielen Menschen zur Flucht. Weltweite Bekanntheit erlangte Arendt mit ihrer Studie über die Entstehung totalitärer Systeme. Ihr Konzept von der „Banalität des Bösen“ wird bis heute kontrovers diskutiert und ihr intellektuelles Erbe hat auch heute, 50 Jahre nach ihrem Tod, kaum an Aktualität verloren. Arendts Eintreten für die Freiheit des Denkens und eine offene Gesellschaft war ihr Markenzeichen.
Die Dokumentation von Jeff Bieber und Chana Gazit zeichnet Arendts Lebensweg nach, untermalt von Archivaufnahmen und Zitaten aus ihren zahlreichen Essays und Briefen, gelesen von Schauspielerin Nina Hoss.
In Kooperation mit der Heinrich Böll-Stiftung Bremen und dem Hannah-Arendt-Verein für politisches Denken e.V.
Hannah Arendt wurde im US-amerikanischen Exil von Fred Stein porträtiert, der ebenfalls als Jude aus Deutschland geflüchtet war. Dessen Biographie zeigen wir am Mo. 13.10.Sein Sohn Peter Stein wird zu Gast sein.
Dieser auch für Einsteiger geeignete, sehenswerte Film lohnt sich für alle, die Hannah Arendt entdecken und sich von ihrem Lebensmut und der Aktualität ihres Denkens überzeugen möchten. (Margrit Fröhlich, www.epd-film.de)
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