Datum & Uhrzeit
28.09.2025
18:00
Veranstaltungsort
City 46 Kino
Birkenstr. 1
28195 Bremen
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: City 46 / Bremer Informationszentrum für Menschenrechte & Entwicklung / "Wasserwochen Bremen"
Barrierefrei: ja
Kosten: Eintritt
Kino: Territorio Puloui – Im heiligen Land des Wassers
So. 28.9. / 18:00 mit Regisseur Maik Gleitsmann-Frohriep
Territorio Puloui | Trailer | Filmfest Osnabrück Official Selection | ffos24 – YouTube
Kolumbien gehört zu den wasserreichsten Ländern der Erde. Dennoch fehlt es 12 Millionen Kolumbianer an Zugang zu Trinkwasser und vier Millionen kämpfen um ihre Wasserversorgung.
Wasser ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Wie überlebt man, wenn diese Grundlage nicht gesichert ist? Mit dieser Tatsache ist das indigene Volk der Wayuu in der Wüste auf der kolumbianischen Halbinsel La Guajira täglich konfrontiert. Der Zugang zu Wasser ist von Natur aus knapp und die mittlerweile unsichere Versorgung gefährdet ganze Dörfer. Denn nicht nur die natürlichen Begebenheiten, auch der Kohlebergbau und die Korruption der kolumbianischen Behörden stellen die Wüstenbewohner*innen vor wachsende Probleme.
„Territorio Puloui“ zeigt den Kampf der Wayuu-Frauen, die wichtigste Grundlage für sich und ihre Gemeinschaft zu sichern. Der Dokumentarfilm von Carmela Daza und Maik Gleitsmann-Frohriep erzählt vom Alltag und in traumartigen Animationen von den Legenden um den weiblichen Wassergeist Puloui. Der Einblick in die Mythologie der Wayuu und wird durch Bilder der eindrucksvollen Landschaft von der atlantischen Küste La Guajiras bis in die Wüste im Landesinneren ergänzt.
Filmabend zum „Internationalen Tag der Flüsse“ am 28. September in Kooperation mit dem „Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung“, und den „Wasserwochen Bremen“
Unter dem Motto Die nasse Vielfalt Bremens erleben! gibt es im Rahmen der Wasserwochen, die erstmals vom 22. August – 28. September 2025 stattfinden, eine Vielzahl von Veranstaltungen.
Kolumbien gehört zu den wasserreichsten Ländern der Erde. Dennoch fehlt es 12 Millionen Kolumbianer an Zugang zu Trinkwasser und vier Millionen kämpfen um ihre Wasserversorgung, so ein Bericht der Defensoría del Pueblo (Staatliche Einrichtung für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte).
Carmela Daza und Maik Gleitsmann-Frohriep aus Schwerin haben sich die Trinkwassersituation in dem südamerikanischen Land genauer angesehen und darüber einen Dokumentarfilm gedreht. Sie waren im äußersten Norden in La Guajira unterwegs, in einer extrem trockenen Gegend, die an den Atlantik grenzt und unweit der venezolanischen Grenze liegt. In der Wüste von La Guajira leben die Wayuu. Das indigene Volk hat eine ganz uralte Verbindung zum Wasser. (Claus Oellerking, www.nordkurier.de)
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