Datum & Uhrzeit
05.03.2026
20:00
Veranstaltungsort
City 46 Kino
Birkenstr. 1
28195 Bremen
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: City 46
Barrierefrei: ja
Kosten: Eintritt
Kino: The Chronology of Water von 5.3. bis 18.3.2026 im City 46
Trailer Termine:
Do. 5.3., Sa. 7.3. Mo. 9.3. + Mi. 11.3. / 20:00
Fr. 6.3. + So. 8.3. / 17:30
Fr. 13.3. + So. 15.3. / 20:30
Sa. 14.3., Mo. 16.3. + Mi. 18.3. / 18:00
Di. 17.3. / 21:00
Mi. 18.3. / 15:00
Lidia schwimmt. Gegen die Zeit. Gegen das Hochkommen der Erinnerungen, die sie immer wieder quälen. Im Wasser kann sie sich selbst entkommen, sich für Momente frei fühlen. Doch an Land gelingt es ihr nicht, sich aus dem Strudel des Schmerzes und der Selbstzerstörung zu befreien. Drogen- und Alkoholexzesse lassen sie ihr College-Stipendium verlieren, gescheiterte Beziehungen und eine Fehlgeburt rütteln an ihrer Existenz. Erst mit der Teilnahme an einem kooperativen Romanprojekt und durch die Unterstützung des leitenden Schriftstellers beginnt ein Prozess allmählicher Selbstaneignung. Sie lernt, den Erfahrungen ihrer von sexueller Gewalt geprägten Kindheit durch das Schreiben Ausdruck zu geben und eine Geschichte zu erzählen, mit der sie leben kann. Verfilmung des Memoir von Schriftstellerin und Schwimmerin Lidia Yuknavitch. Uraufführung in Cannes 2025
Über die Regisseurin: Erste Regiearbeit der US-Schauspielerin Kristen Stewart, bekannt geworden durch die „Twilight“-Blockbuster nach Stephenie Meyer. Wechsel zum europäischen Autorenkino —-mit Olivier Assayas‘ Werken „Die Wolken von Sils Maria“ (2014) und „Personal Shopper“ (2016). Mit Pablo Larraín drehte sie das Biopic „Spencer“ (2021) über Prinzessin Diana. Unter der Regie David Cronenbergs entstand der Scifi-Bodyhorror-Streifen „Crimes of the Future“ (2022). Und von Rose Glass ließ sich das frühere Teenageridol in der queeren, feministischen Thriller-Romanze „Love Lies Bleeding“ (2024) inszenieren.
„The Chronology of Water“ erzählt den Werdegang nicht streng chronologisch, sondern sprunghaft und assoziativ. Ganz ähnlich eben, wie die menschliche Erinnerung funktioniert. Geräusche, Personen oder bestimmte Gegenstände lösen einen Impuls aus, der frühere Eindrücke wieder hochschwemmt und damalige Gefühle reproduziert. Ständig erklingt über den Bildern die Stimme der Hauptfigur, die mal ausführlicher, mal kryptischer Dinge kommentiert. Am schwierigsten zu fassen ist sicherlich der Einstieg. Im weiteren Verlauf gibt es immerhin einige Passagen, in denen die Zersplitterung etwas nachlässt. (Christopher Diekhaus, www.programmkino.de)
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