Datum & Uhrzeit
19.06.2026
20:00
Veranstaltungsort
City 46 Kino
Birkenstr. 1
28195 Bremen
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: www.sissymag.de
Barrierefrei: ja
Kosten: Eintritt
Queerfilmnacht: Donkey Days
NL/D 2025: Regie: Rosanne Pel, mit Jil Krammer, Susanne Wolff, Hildegard Schmahl, 108 Min., teilw. dt., engl., niederl. OmU
Termine: Fr. 19.6., Fr. 26.6., So. 28.6. + Di. 30.6. / 20:00
Do. 25.6., Sa. 27.6., Mo. 29.6. + Mi. 1.7. / 17:30
TICKETSTRAILER
Auf den ersten Blick könnten die Schwestern Charlotte und Anna nicht unähnlicher sein – die eine ist toughe attraktive Geschäftsfrau, die andere queer, übergewichtig und unangepasst. Ihre Beziehung ist geprägt von einem dauerhaften Wettbewerb miteinander. Entfacht und angefeuert durch ihre eigenwillige manipulative Mutter Ines, die mal die eine bevorzugt und es die andere dann deutlich spüren lässt. Trotzdem zieht es Charlotte und Anna in das Haus ihrer Kindheit nach Norddeutschland zurück. Hier geraten die erwachsenen Frauen sofort in dieselben toxischen Muster wie früher, doch es kommen auch lange gehütete Geheimnisse ans Licht. Wessen Asche versteckt die Mutter, und was hat sie mit einer Eselfarm in Tschechien zu tun? Über den Versuch, Antworten zu finden, entwickelt sich zwischen den Schwestern neues Vertrauen. Rosanne Pels zweiter Spielfilm „Donkey Days“ feierte seine Weltpremiere 2025 in Locarno und lief im April im MOMA New York. Rosanne Pel: Ich wollte eine Mutterfigur schaffen, die schon fast eine Ikone ist und dadurch abstrakt bleibt. Ich glaube, die Schwestern setzen sich nicht nur mit ihrer eigenen Mutter auseinander, sondern auch mit einem problematischen Erbe, das durch ein soziales Konstrukt entstanden ist, das Frauen im Laufe der Zeit geprägt hat und ihnen vorgibt, wie sie zu sein haben und welchen Normen sie folgen sollen.
Der Geschwisterzwist der niederländischen Regisseurin Rosanne Pel ist dank der niederschwellig verteilten Fiesheiten zweier Schwestern ein schwarzhumoriges Vergnügen. Zwar verliert sich das Skript etwas beim Ausschmücken der Geschichte, was aber an Absonderlichkeiten zutage kommt ist ohnegleichen. Ein Cringe-Fest mit phänomenalem Cast. (Roland Meier, www.outnow.de)
Der Film wurde in fünf Blöcken über den Zeitraum von einem Jahr gedreht. von denen jeder Block acht bis zehn Drehtage umfasste – aufgeteilt auf die vier Jahreszeiten. Das komplette Skript kannten die Darsteller*innen bei Drehbeginn nicht – viele Szenen und Dialoge sind improvisiert oder erst kurz vor Dreh entstanden. Und Hauptdarstellerin Jil Krammer steht zum ersten Mal überhaupt vor der Kamera (Quelle: Moin Filmförderung)
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