Datum & Uhrzeit
11.06.2026
9:30 - 18:30
Veranstaltungsort
Besenbinderhof
Besenbinderhof 57a
20097 Hamburg
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: FES Nord & DGB Hamburg
Barrierefrei: ja
Kosten: frei
Tag gegen Antifeminismus in Hamburg
Leider wird es 2026 kein Feministisches Barcamp Hamburg geben. Das ist wirklich schade, denn seit 2018 hatten wir wirklich tolle Barcamps mit euch. Danke! – ABER – Dieses Jahr bündeln wir von der FES Nord unsere Ressourcen mit dem DGB Hamburg und veranstalten stattdessen am Donnerstag, 11. Juni einen ganzen Tag gegen Antifeminismus – mit einem Fachtag und einer öffentlichen Abendveranstaltung mit Susanne Kaiser und Natascha Strobl.
Fachtag: „Demokratiefeindlichkeit und Antifeminismus im Betrieb“ – 9.30 bis 15.30 Uhr
Podium: Anti-Antifeminismus! – Von der Reaktion in die Aktion. Fair und solidarisch – 17:00 bis 18:30 Uhr
Der Fachtag richtet sich insbesondere an Personal- und Betriebsratsmitglieder, Expert*innen und Arbeitnehmer*innen: „Wir sind doch alle längst gleichberechtigt“ – so oder ähnlich harmlos können Sprüche gegen Feminismus und seine Vertreter*innen aussehen. Oft sind sie jedoch weitaus mehr, als eine andere Meinung zu Gleichstellungsthemen, sondern der Einstieg in eine Radikalisierungsspirale, die am Ende auch zu Angriffen auf Menschen führen kann. Denn: Antifeminismus ist Teil eines rechtsextremen Weltbildes und wird oft gezielt eingesetzt, um Menschen anzusprechen und für die Sache zu gewinnen. Er dient der Unterwanderung der Demokratie und seine Träger*innen sind auch international gut vernetzt. Doch es gibt auch viele Demokrat*innen, die sich dem entgegenstellen. Wie können wir uns zu Queerfeindlichkeit und Antifeminismus positionieren? Mit Auswahl an Workshops.
Das Podium: Frauenfeindlichkeit und Antifeminismus sind nicht neu, aber mit ihrer massenhaften Verbreitung im Netz und in der öffentlichen Debatte befinden wir uns mitten im Rollback gegen feministische Errungenschaften: Etwa durch die sogenannte „Manosphere“, die im Netz gezielt sehr junge Männer und Kinder anspricht, um Frauenhass und frauenfeindliches Verhalten zu verbreiten. An diesem Abend wollen wir mit der österreichischen Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl und der Autorin Susanne Kaiser darüber sprechen, wie genau antifeministische Positionen der Weg in den gesellschaftlichen Mainstream gebahnt wird, wer davon profitiert und wer davon besonders betroffen ist. Vor allem: Wie können wir uns solidarisch und praktisch gegen Antifeminismus verbünden?
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