Datum & Uhrzeit
15.04.2026
16:00 - 19:00
Veranstaltungsort
Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF)
Faulenstraße 14-18
28195 Bremen
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: CARA, pro familia, Gewaltschutzambulanz, SGFV und ZGF
Barrierefrei: ja
Kosten: frei
Vergewaltigt und allein gelassen?
Die Hürde der kriminologischen Indikation in der gynäkologischen Praxis
Wir laden, im Rahmen einer Kooperation von CARA, pro familia, Gewaltschutzambulanz, SGFV und ZGF, am 15. April 2026 zu einer Fachveranstaltung zur kriminologischen Indikation bei Schwangerschaftsabbrüchen nach einer Vergewaltigung und den Schwierigkeiten, die es aktuell für Gynäkolog*innen, für das Hilfesystem und Betroffene gibt, ein.
Wir beginnen mit Berichten aus der Bremer Praxis, von pro familia, CARA und der Gewaltschutzambulanz. Danach wird die juristische Referentin Wiebke Fritz einen Input zur rechtlichen Grundlage geben. Anschließend berichtet Mathias Rotenhan, niedergelassener Gynäkologe, von Möglichkeiten in der gynäkologischen Praxis. Das folgende Podiumsgespräch findet unter dem Rubrum „Gewaltschutz und den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zusammendenken“: Dort wird Prof. Dr. Brzank, Leitung des Teilprojekts Vulnerable Gruppen der ELSA-Studie, von Erkenntnissen und Empfehlungen aus der Studie berichten. Dr. Kerstin Schwarzer, Vorsitzende des Landesverbands der Bremer FrauenärztInnen, wird Handwerkzeug für die Praxis vorschlagen und Dr. Marina Mohr, Fachberaterin der Beratungsstelle CARA, zeigt Wege ins Hilfesystem auf.
Es gibt 3 Fortbildungspunkte für Ärzt*innen.
Um Anmeldung und den Hinweis auf mögliche Bedarfe wird gebeten: Mo Urban (monika.urban@frauen.bremen.de)
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