Datum & Uhrzeit
21.08.2025 - 03.09.2025
0:00
Veranstaltungsort
City 46 Kino
Birkenstr. 1
28195 Bremen
Weitere Informationen
Veranstalterinnen: City 46
Barrierefrei: ja
Kosten: Eintritt
Kino: Bitter Gold
Termine: Do. 21.8., Sa. 23.8., Mo. 25.8., Mi. 27.8. / 20:00
Fr. 22.8., So. 24.8. + Di. 26.8. / 17:30
Do. 28.8., Sa. 30.8., Mo. 1.9. + Mi. 3.9. / 18:00
Fr. 29.8., So. 31.8. + Di. 2.9. / 20:30
Mi. 3.9. / 15:00
Trailer
Die junge Carola verfolgt einen Traum: Sie möchte am Meer leben. Weit weg von den endlosen Horizonten der Atacama-Wüste im Norden Chiles, wo sie mit Vater Pacifico eine illegale Mine betreibt. Es ist eine harte Arbeit und verbunden mit unzähligen Risiken, doch die Mine ist auch Carolas Ticket in eine neue Zukunft. Hier sind sie in einem stillgelegten Schacht auf eine Goldader gestoßen, deren Existenz unbedingt geheim bleiben muss. So arbeiten Pacifico und Carola in aller Stille nachts weiter und hoffen, dass niemand etwas mitbekommt. Als Humberto, einer der anderen Bergmänner, zufällig die versteckte Goldader entdeckt, eskaliert die Situation. Humberto greift Pacifico an und verletzt ihn schwer. Carola bleibt nichts anderes übrig, als den Platz ihres Vaters in der erbarmungslosen Männerwelt einzunehmen.
Manchmal können die schlimmsten Tragödien zu Chancen für tiefgreifende Veränderungen werden. Carola, eine junge Frau in Nordchile, beschließt, ihr Leben in die Hand zu nehmen und gegen die patriarchalischen Strukturen und brutalen Gesetze des Dschungels zu kämpfen. Wie bei der Auferstehung Christi steigt sie in die Tiefen der Hölle hinab, um daraus gestärkt hervorzugehen. Sie findet zu einer Selbstermächtigung, die zum Schlüssel für ein neues Leben wird. Mit großartigen Landschaften und spannender Dramaturgie lässt der Regisseur erkennen, dass auch im Angesicht des Unmöglichen die Hoffnung bleibt.
(Jurybegründung Preis der Ökumenischen Jury / 40. Warschau Film Festival)
Interview im Rahmen des Filmfest Emden-Norderney mit Regisseur Juan Olea
Director`s Note:
Die Inspiration für dieses Projekt stammt aus einer Region, die uns nie aus dem Kopf geht: der Atacama-Wüste, genauer gesagt dem Sektor El Chivato Viejo im Norden Chiles. Es ist ein einsamer Ort, weit weg von Städten, der seit Hunderten von Jahren von unzähligen Generationen von Bergleuten ausgebeutet wird. Der Ort gibt mir ein widersprüchliches Gefühl. Auf der einen Seite üben die Überreste vergangener Leben in einem schönen und riesigen Raum, die unseren winzigen Zustand bestätigen, eine sehr starke Anziehungskraft auf mich aus. (Quelle: Presseheft JIP Film)
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