Mit süßen Grüßen, Biene Alwine!

Honigglas mit Etickett Biene Alwine

Das süße Gold

Schon wieder ist ein Jahr herum und endlich können wir die süßen „Früchte“ unseres Imkerns ernten. Dieses Jahr ist der Honig dunkel und schmeckt karamellig – ein Ergebnis der Trockenheit, denn auch der Nektar, den die Bienen eintragen, ist konzentrierter als in feuchten Jahren. Darum gibt es auch dieses Jahr bei uns weniger Honig als letztes Jahr. Aber er schmeckt wunderbar! Bis er im Glas ist, gibt es allerdings viel zu tun…

Zwei Personen in Schutzkleidung mit Wabe

Die ErntehelferInnen

Dieses Jahr hatte ich zwei wunderbare HelferInnen, die vor allem bei der etwas stressigen Entnahme der Waben geholfen haben. Wie ihr seht, ist bei dieser Arbeit eine „Vollverpackung“ angebracht, denn die Aufruhr, die wir im Bienenstock verursachen, ziemlich groß und entsprechen ungnädig sind die Bienen. Immerhin müssen sie alle von den Waben heruntergefegt oder -geschüttelt werden – denn wir wollen sie ja nicht mitschleudern!

Es hilft ziemlich gut, wenn man am Tag zuvor eine „Bienenflucht“ einlegt, eine Einbahnstraße zwischen dem Teil im Bienenstock, in dem sich das Brutnest mit der Königin befindet, und dem Honigraum, in dem die Honigwaben hängen, die wir schleudern wollen. Dann können die Bienen nur herauslaufen, aber nicht wieder hinein, und die Honigwaben sind fast bienenfrei.  Leider hat es nur bei dem einen Volk gut geklappt, bei dem anderen Modell des Bienenkastens gibt es zu viele Zwischenräume zum Durchschlängeln, und die Bienen halten sich einfach nicht an die Bauanleitungen!

Aber schließlich hatten wir alle Waben zum Schleudern draußen und der entspannte Teil der Arbeit konnte beginnen. Wie immer konnten wir bei unserem Imkerfreund im Keller schleudern. Wie das im Einzelnen geht, habe ich ja schon erzählt, als wir vor drei Jahren zum ersten Mal geschleudert haben:

zwei Honiggläser mit verschiedenem Honig

so unterschiedlich kann Honig sein.

Hier sieht man den Unterschied der beiden Honigjahrgänge: Links ein Glas vom letzten Jahr, rechts der neue Honig, der sehr viel dunkler und im Geschmack kräftiger ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.