Im heutigen Video zum Wochenende „Das ist kein Feminismus Ladys?!“ von Jasmin Gnu geht es um Bonnie Blue und Sydney Sweeney und darum, wie sie beide auf ihre eigene Art und Weise das Image des Feminismus beeinflussen.
Wer ist eigentlich Bonnie Blue?
Bonnie Blue ist eine ehemalige OnlyFans-Creatorin, die vor allem durch extreme Challenges und ungewöhnliche Rekorde — wie laut eigener Angabe mit 1.057 Männern in zwölf Stunden geschlafen zu haben — immer mehr ins Rampenlicht gerückt ist. So wurde ihr OnlyFans-Konto im Juni 2025 gesperrt, da ihre Inhalte gegen die Nutzungsrichtlinien der Erotikplattform verstoßen haben. Trotz dessen sorgt sie weiterhin für kontroverse Schlagzeilen. Aktuell ist Bonnie Blue auf ihrer „Bang Bus“ Tour in Großbritannien, bei der sie im Laufe der „Fresher‘s Week“, einer Einführungswoche für neue Studierende, verschiedene Universitäten besucht. Ihr Ziel? Mit kaum volljährigen männlichen Studierenden zu schlafen. Dieses Wochenende sind Nottingham und Oxford an der Reihe. Viele Universitäten haben ihre Studierenden bereits vor ihrer Ankunft gewarnt.
Seife aus eigenem Badewasser
Eine weitere Person des öffentlichen Lebens, die in letzter Zeit häufig im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit stand, ist Sydney Sweeney. Die US-amerikanische Schauspielerin wurde erstmals durch die Teenager-Serie „Euphoria” berühmt. Des Weiteren taucht sie immer wieder in Werbungen auf, darunter für eine von ihr herausgebrachte Badeseife, die explizit für Männer gedacht ist. Angeblich soll diese zum Teil aus ihrem eigenen Badewasser bestehen.

Feminismus – ja oder nein?
Jasmin Gnu ist eine deutsche YouTuberin und Streamerin, die besonders für ihre Gaming-Inhalte bekannt ist. Darüber hinaus filmt sie Vlogs und bespricht und kommentiert andere Videos. So hat sie beispielsweise auf ein Video der Content Creatorin Marie Joan reagiert, die auf ihrem YouTube-Account über gesellschaftliche Tabuthemen spricht. In besagtem Aufklärungsvideo von Marie Joan geht es um die öffentliche Debatte rund um Bonnie Blue und Sydney Sweeney.
Eine von Jasmin Gnus Kernaussagen aus ihrem Reaktionsvideo „Das ist kein Feminismus Ladys?!“ ist, dass sich viele Statements der beiden Frauen (hauptsächlich Bonnie Blue) im Großen und Ganzen widersprechen. So bezeichne Bonnie Blue sich selbst als Feministin, appelliere jedoch gleichzeitig an Frauen, jederzeit sexuell verfügbar sein zu müssen, um den männlichen Partner befriedigen zu können. Problematisch sei daran, dass Frauen dies auch gegen ihren eigenen Willen machen sollen und sich dem Willen des Partners unterordnen sollen. Bei solchen Aussagen stehe insbesondere Provokation und das Anstreben eines Schockeffekts im Vordergrund.
Jasmin Gnus Kritikpunkt liegt darin, dass Bonnie Blues Motiv unerwähnt bleibt. Ihrer Meinung nach gewinne Bonnie Blue durch ihr Handeln nicht nur an Reichweite, sondern sie profitiere auch finanziell davon. Da sie durch die provozierte Aufmerksamkeit immer mehr Online-Aufrufe verzeichnet, rücke sie zudem verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit.
Des Weiteren gibt Jasmin Gnu den involvierten Männern eine Mitverantwortung. Dazu würden auch jene Männer zählen, die Frauen wie Bonnie Blue als wesentliche Beispiele des Feminismus betrachten. Aufgrund dessen würden viele Männer schlussfolgern, dass Frauen nicht nur permanent zugänglich seien, sondern dass ihnen auch Rechte entzogen werden sollten.
Jasmin Gnu zufolge nutzt Bonnie Blue Feminismus als Deckmantel und sieht ihre Handlungen als Empowerment an. Empowerment liegt für Blue laut eigener Aussage darin, von Tausenden von Männern nicht respektiert zu werden, da sie so die Freiheit habe, sich hinzugeben und die Kontrolle zu behalten. Jasmin Gnu hinterfragt an der Stelle, ob es sich dabei nicht eher um einen Fetisch handelt als um ehrliches Empowerment.
Wer jetzt neugierig geworden ist, dem empfehlen wir das gesamte Video „Das ist kein Feminismus Ladys?!“. Jasmin Gnu erzählt darin auch ab und an von eigenen Erfahrungen, was dem Thema einen persönlichen Touch gibt.
Bao L.



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