„Gemeinsam in Bremen“

Die „Schenk-Plattform“ koordiniert Hilfen zwischen Geflüchteten und Bremer*innen

Seit dem 18. Juni macht sie das Helfen leichter: die neue Webseite www.gemeinsam-in-bremen.de. Unter dem Motto „Bremer*innen helfen Geflüchteten und Geflüchtete helfen Bremer*innen“ vermittelt die Plattform Sach- und Zeitspenden. Die Seite funktioniert wie ein schwarzes Brett. Hier kann jede*r online Spenden oder Gesuche einstellen, von der Waschmaschine bis zur Hilfe bei den Hausaufgaben. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass alles Angebotene als Spende verstanden wird, also kostenfrei ist. „Viele Menschen sprechen mich täglich an. Sie möchten die in Bremen lebenden Geflüchteten mit Sachspenden unterstützen oder sich sonst engagieren. Und auch manche Geflüchtete wollen sich einbringen. Die Webseite ist eine große Hilfe, um die Bremer*innen und die Flüchtlinge direkt zusammen zu bringen und die vielen Spenden und Hilfen zu vermitteln“, freut sich Lucyna Bogacki, Koordinatorin des zivilgesellschaftlichen Engagements im Flüchtlingsbereich in Bremen, über die neue Webseite. Nicht nur Privatpersonen, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen und Projekten rund um die Flüchtlingshilfe könnten bei einem Bedarf gezielt nach Spenden suchen.

Logo von "Gemeinsam in Bremen"

(c) gib, Muskalla

Die Idee zu dieser besonderen Schenk-Plattform im Internet stammt von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin, Sandra Spranger. Auch bei der Umsetzung des Projektes sind Freiwillige maßgeblich beteiligt. Dirk Borchers, Geschäftsführer des Unternehmens WebMen stellte kostenfrei Serverplatz zur Verfügung, Felix Hanke arbeitete freiwillig an der Umsetzung des Projektes. Und Leander Muskalla hat die Webseite programmiert und wird sie auch künftig weiter pflegen. Denn ab jetzt können alle in Bremen und umzu die Seite nutzen, um unkompliziert Hilfen anzubieten oder zu suchen.

Wer das Projekt „Gemeinsam in Bremen“ unterstützen und bekannter machen möchte, kann seine Webseite oder seinen facebook-Account mit der Seite verlinken. Informationen dazu auf www.gemeinsam-in-bremen.de.

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