Presse-Pott 02/02

Unsere Pressezusammenfassung der zweiten Februarwoche

Weltfrauentag: Programme jetzt erhältlich (ZGF)

Die Programme stehen: In Bremen und Bremerhaven widmen sich in den Wochen rund um den Weltfrauentag am 8. März rund 70 Veranstaltungen unterschiedlichsten Themen, um die Lebenssituationen von Frauen in den Fokus zu rücken. Viele Fraueneinrichtungen und Institutionen beteiligen sich, der besondere Fokus 2018: 100 Jahre Frauenwahlrecht. Einen Überblick geben zwei Broschüren, die jetzt an vielen Orten zum Mitnehmen ausliegen.

„100 Jahre – wählen, wagen, winnen“: Das Programm in Bremen

Unter dem Motto „100 Jahre – wählen, wagen, winnen“ stellen ausgewiesene Veranstaltungen explizit das Thema Frauenwahlrecht in den Mittelpunkt. Direkt am 8. März wird beispielsweise die Frage „100 Jahre Frauenwahlrecht – wo stehen wir heute?“ im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft stehen, im Anschluss auch der Festakt zur „Bremer Frau des Jahres“. Passend zum Thema finden diese Veranstaltungen im Landesparlament statt. Im Programm, das eine Arbeitsgruppe gestaltet, sind auch viele weitere Veranstaltungen von Initiativen und Einrichtungen enthalten, die sich im Zeitraum von Mitte Februar bis Ende März mit frauenspezifischen Themen befassen.

Das Programm für den Weltfrauentag 2018 in Bremen: PDF-Download (pdf, 1.6 MB). Das Programm für den Weltfrauentag 2018 in Bremerhaven: PDF-Download (pdf, 1022.6 KB)

Alle Termine im Land Bremen gibt es auch online auf einen Blick im Kalender zum Weltfrauentag unter www.frauenseiten.bremen.de/internationaler-frauentag-termine


„Girl’s Day – Mädchen-Zukunftstag“ und „Boy’s Day – Jungen-Zukunftstag“ in der Senatskanzlei

Anmeldung für einen Platz im Bremer Rathaus ab dem 13. Februar

Was genau macht die Regierungszentrale im Land Bremen? Wie läuft eine Senatssitzung ab? Wer organisiert die vielfältigen Veranstaltungen im Rathaus? Am Donnerstag, 26. April 2018 erhalten Mädchen und Jungen Einblicke in die Arbeitswelt des Bremer Rathauses. 

Auf dem Programm stehen neben einer Führung durch das Weltkulturerbe Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auch Bürgermeister Carsten Sieling wird in einer Gesprächsrunde Zeit fьr ganz individuelle Fragen zum Amt des Bürgermeisters haben.

Interessierte Mädchen und Jungen können sich ab dem 13. Februar 2018, 17 Uhr über das Anmeldeformular auf der Rathauswebseite anmelden. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach Eingang der Anmeldungen.

Ansprechpartnerin
Anja Raschdorf, 
Telefon 0421 361-2391
girlsday@sk.bremen.de


Bremer Suppenengel veranstalten „3. Neujahrsempfang für Obdachlose“

Die Bremer Suppenengel e.V. teilen mit:

Am 27. Februar 2018 (Dienstag) findet in den Räumlichkeiten der ehemaligen Kantine des Bausenators im Lloydhof / cityLab bereits zum 3. Mal der „Neujahrsempfang für Obdachlose“ der Bremer Suppenengel statt. Neben einem opulenten 3-Gänge-Menü, gekocht von Jan-Philipp Iwersen, Chefkoch und Geschäftsführer der Küche 13, gibt es für 100 obdachlose Gäste dieses Jahr eine weitere Besonderheit: das Musical „Nachts in Bremen“ kommt während des Essens zur Aufführung.

Die Kosten zur Ausrichtung des Neujahrsempfangs werden dabei immer von einem Sponsor übernommen, der dafür von den Suppenengeln die „Wanderterrine der Bremer Suppenengel“ überreicht bekommt. Dieser Wanderpokal soll ein Jahr lang genutzt werden, um u.a. einen Sponsor für das Neujahrsempfangsessen des Folgejahres zu finden.

Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 27. Februar, um 14.30 Uhr.

Bereits um 14.15 Uhr treffen sich die bisherigen und zukünftigen Sponsoren (Jahrgänge 2016, 2017, 2018 und 2019) in der Kantine der Bremer Suppenengel zur aktuellen Weitergabe der Wanderterrine. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen.

www.suppenengel.de


Lehrkräftemangel: Qualifizierungsprogramm für Studierende (Senatspressestelle)

Senatorin Claudia Bogedan sieht Universität in der Pflicht

Bremer Rathaus

© frauenseiten; Fischer

Im gesamten Bundesgebiet und auch in Bremen verschärft sich der Lehrermangel. Die Senatorin für Kinder und Bildung hat diverse Maßnahmen ergriffen, um die schwierige Situation zu verbessern – dazu gehören die Aufstockung der Referendariatsplätze von 450 auf 600, die Erleichterung der Seiteneinstiege, die Schaffung eines zentralen Einstellungspools, ein Aufruf an Lehrkräfte, Teilzeit aufzustocken, Briefe an Pensionäre usw. Einige dieser Maßnahmen greifen aber nicht sofort.

„Wir befinden uns weiterhin in einer Notsituation. Der Einsatz von Studierenden als Vertretungskräfte, vor allem für langzeiterkrankte und schwangere Lehrkräfte, macht es möglich, die Unterrichtsversorgung zu sichern. Das darf nicht die Regel sein, ist nicht gut und wir arbeiten nicht darauf hin. Die Alternative aber wäre Unterrichtsausfall. Sicher ist, dass Studierende besser begleitet werden müssen. Da sehe ich die Universität in der Pflicht. Dort werden bisher aber keine gezielten Unterstützungen angeboten. Wir springen deshalb zunächst ein. Das Landesinstitut für Schule wird ein Qualifizierungsprogramm für die Studierenden im Master-Lehramtsstudium erarbeiten, die als Vertretungslehrkräfte an Schulen im Einsatz sind. Ab dem 1. August 2018 soll dieses Angebot greifen“, sagt Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung.

Derzeit sind in der Stadtteilschule 236 Studierende verzeichnet, im August 2017 waren es 232 Studierende. Masterstudenten dürfen bis zu 11 Stunden unterrichten, häufig ist das Stundendeputat wesentlich geringer und liegt bei drei bis fünf Stunden. Lehrkräfte sind im Schnitt mit 27 Stunden Unterrichtsverpflichtung im Einsatz. Hinzu kommen Menschen mit Master- oder Magister-Abschluss, die nicht mehr studieren sowie Beschäftigte anderer Professionen.

In der Stadt Bremen sind zurzeit 5.287 Lehrkräfte mit 4.280 Vollzeiteinheiten im Einsatz. 236 Studierende sind mit 2.243 Stunde, umgerechnet 84,41 Vollzeiteinheiten im Einsatz.
Das sind 1,9 Prozent der Unterrichtsstunden, die von unseren vollständig ausgebildeten Lehrkräften erteilt werden. An 67 Prozent der Bremer Schulen sind Studierende in der Größenordnung weit unter einer Lehrkraft-Vollzeiteinheit in der Vertretung beschäftigt. Der höchste Anteil beträgt 2,37 Prozent.

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