Stadtteilfonds für Flüchtlinge

„Stadtteilfonds Flüchtlinge“ unterstützt Ehrenamtsprojekte mit weiteren 80.000 Euro. Senatorin Stahmann will Engagement auch finanziell unterstützen.

Geldscheine gehen von einer Hand in die Andere

© frauenseiten.bremen, Robers

80.000 Euro stellt der Senat zur Verfügung für Projekte zur gelebten Willkommenskultur. Mit dem Geld will die Stadt ehrenamtliches Engagement in den Stadtteilen weiter fördern und zur Integration von Geflüchteten beitragen. In der Regel sind bis zu 1.500 Euro pro Projekt vorgesehen. Beantragen können das Geld Willkommens-Initiativen, Verbünde, Unterstützerkreise, religiöse Gemeinschaften oder Organisationen von und mit Zugewanderten. Geförderte Projekte sollen Geflüchteten den Weg zu Integration und Teilhabe erleichtern, ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement anstoßen und unterstützen sowie die Begegnung mit Geflüchteten fördern.

Die Umsetzung dieses Stadtteilfonds ist Aufgabe des Referats Integrationspolitik bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. Anträge werden in der aktuellen Förderphase bis zum 24. Februar 2017 entgegengenommen.

„Die Aufnahme von Geflüchteten in unsere Gesellschaft lebt vom ehrenamtlichen Engagement, vom Miteinander im Alltag. Das wollen wir weiter fördern“, sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. Dabei denke sie zum Beispiel an Patenschafts- und Tandemprojekte, gemeinsame Freizeitaktivitäten oder Begegnungsveranstaltungen. „In den Stadtteilen gibt es viele Ideen und kleine Projekte, die auch mit wenig Geld viel bewirken. Ich wünsche mir, dass das weiter gelebt werden kann.“

Beratung und Annahme der Anträge: Rainer Schmidt, E-Mail: rainer.schmidt@soziales.bremen.de, Telefon: 0421/361-6829 und Dana-Maria Just, E-Mail: Vdana-maria.just@soziales.bremen.de, Telefon: 0421/361-17135.

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