Bücherwürmer aufgepasst: Morgen ist Welttag des Buches!

Am 23. April ist wieder der Welttag des Buches. Von der UNESCO 1995 ins Leben gerufen, wird der Tag dieses Jahr auch wieder in Deutschland gefeiert. Der 23. April steht seit 21 Jahren als weltweiter Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte von Autor*innen. Offiziell „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ wird der Tag von Verlagen, Buchhandlungen, Schulen und natürlich Lesebegeisterten gefeiert. Rund um dieses Datum wird auf die Bedeutung von Büchern, vom Lesen und der Kultur des geschriebenen Wortes aufmerksam gemacht. Die UNESCO wählte diesen Tag, um darauf hinzuweisen, wie sehr das Buch an der Verbreitung von Wissen beteiligt war.

Die Gutschein-Aktion „Ich schenke dir eine Geschichte“

Auch in diesem Jahr wieder gefeiert: Der Welttag des Buches (c) 2016 Börsenverein des deutschen Buchhandels

Auch in diesem Jahr wieder gefeiert: Der Welttag des Buches
(c) 2016 Börsenverein des deutschen Buchhandels

Seit 20 Jahren gibt es zum Welttag des Buches ein eigenes Welttagsbuch mit dem Titel „Ich schenke dir eine Geschichte“. Jedes Jahr wird eine andere Geschichte in dieser Reihe publiziert. Das Buch richtet sich speziell an Schüler*innen der vierten und fünften Klassen. Über eine Gutschein-Aktion wird es in einer deutschlandweiten Kampagne an die Schüler*innen verschenkt. Damit soll den Kindern der Spaß am Lesen näher gebracht werden. In diesem Jahr erscheint das Buch erstmalig auch in einer Art Comicversion, um auch Integrations- und Willkommensklassen zu erreichen. Weitere Informationen auch zur Teilnahme finden sich unter anderem auf der Homepage des Welttages des Buches.

Welttag des Buches – eine alte Tradition

Der Welttag des Buches beruht auf einer alten katalanischen Tradition. Denn am 23. April, dem Sant Jordi Tag (der heilige Georg), schenken sich die Katalan*innen als Zeichen der Liebe Rosen und später auch Bücher. Seit den 20er Jahren werden an diesem Tag in den Straßen Stände mit Büchern aufgebaut. Das der Tag des Schutzpatrons von Katalonien später auch zum Tag des Buches in dieser Region wurde, liegt daran, dass er auch der Todestag von Spaniens wohl bekanntestem Schriftsteller Miguel de Cervantes, dem Verfasser von Don Quijote, ist. Aber auch in England hat dieser Tag eine besondere Bedeutung, denn es ist auch der Tag an dem der Schöpfer von „Romeo und Julia“, William Shakespeare, starb. Der Todestag dieser beiden Autoren war für die UNESCO ein Grund, speziell diesen Tag als Welttag des Buches auszuwählen. Der Todestag von Shakespeare und Cervantes jährt sich in diesem Jahr übrigens zum 400. Mal.

Aktionen rund ums Buch in und um Bremen

Skulptur in blau mit lesenden Stadtmusikanten

(c)Seniorenlotse ; Elfie Siegel

An diesem Tag gibt es natürlich auch in Bremen und Umgebung Aktionen. So laden die Bremer Lese- und Literaturinstitutionen zusammen mit der Shakespeare Company und dem Institutio Cervantes zum 21. Welttag des Buches auf den Marktplatz ein. Dort wird ab 11 Uhr nach alter katalanischer Tradition Lesestoff verschenkt. Außerdem findet ein literarischer Flashmob statt. Der Blinden- Sehbehindertenverein Bremen lädt gemeinsam mit seiner Beratungsstelle und dem Rehabilitationsdienst zu der Veranstaltung „‚Sechs Richtige!‘ Die Blindenschrift – auch im digitalen Zeitalter“ ein. Hier steht die Brailleschrift sowie das Punktbuch im Mittelpunkt. Ort ist die Zentralbibliothek/ Wall-Saal, Beginn ist ab 11 Uhr bis 15 Uhr. Der Eintritt ist auch hier frei.

Aber auch in Oldenburg gibt es anlässlich des 21. Welttages des Buches eine Aktion. Die Stadtbibliothek veranstaltet eine „Lesung to go“. Hier können von 11 bis 14 Uhr einer oder mehreren Lesungen gelauscht werden. Die Themen reichen von Krimi über Fantasy bis hin zur Lyrik. Auch die „Lesung to go“ ist kostenlos.

Wer jetzt Lust bekommen hat, den Tag des Buches zu feiern, schaue doch bei einer der Veranstaltungen vorbei.

Lisa Dean

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