Für jede Lösung ein Problem

Gerade habe ich einen Roman zu Ende gelesen, der mich nachdenklich gestimmt hat: „Für jede Lösung ein Problem“ von Kerstin Gier. Gefunden in einem Bücherkasten im Nachbardorf.

Mund mit Sprechblase

(c) frauenseiten.bremen

Da ich von der Autorin schon einige Romane gelesen habe, war ich sehr erfreut, ein mir noch unbekanntes Werk zu entdecken. Es geht um eine Frau, die beschließt sich das Leben zu nehmen und vorher noch Briefe an alle Menschen schreibt, denen sie schon immer mal die Meinung (positiv oder/und negativ) sagen wollte. Schlussendlich wird der Suizidversuch durch eine Verkettung von Umständen verhindert und nun muss sie damit klar kommen, dass jeder weiß, was sie wirklich von ihm hält. Am Ende ist natürlich alles gut und sie findet ihren Mr. Right (ich liebe Happy Ends).

Tatsächlich habe ich auch schon einige Male Briefe geschrieben an Menschen, denen ich die Meinung sagen wollte und diese nie abgeschickt. Vielleicht sollte ich es mal durchziehen! Was schadet es? Vielleicht bewegt man so andere zur Selbstreflektion und wenn nicht, dann hat man es zumindest versucht. Einmal habe ich einen solchen Brief persönlich eingeworfen und einmal bei einem Überbringer abgegeben. Das ist bald fünf Jahre her. Leider gab es darauf keine Rückmeldung, aber entmutigen lassen kommt nicht in Frage!

Habt Ihr auch Lust bekommen, Briefe zu schreiben?

Michelle Bourguignon

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