Presse-Pott 10/01

Unsere Pressezusammenfassung für die erste Oktoberwoche

9. Woche der seelischen Gesundheit Bremen vom 08. – 12.10.2018

Gesundheit und Geschlecht – Männlich – inter – Weiblich – Queer 

In der 9. Woche der seelischen Gesundheit stehen Fragen im Zentrum, die mit dem Geschlecht und der Gesundheit einhergehen. Wie steht es um die seelische Gesundheit der Menschen? Das vielschichtige Thema „Gender Health“ wirft Fragen nach der gleichwertigen und geschlechterspezifischen Gesundheitsversorgung auf. Gründe für Unterschiede können biologische Besonderheiten, die unterschiedlichen sozialen Lagen, aber auch das geschlechtsspezifische Gesundheitshandeln und Risikoverhalten sein. Die Sozialisation als Mädchen und Junge, der Umgang mit dem Körper, als auch Stereotype über das Bild von männlich und weiblich – und nun offiziell auch von „inter“ – sind wichtige Aspekte seelischer Gesundheit…. Mehr Mit 15 Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Bremen.

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SPD-Fraktion Land Bremen, 27. September 2018

Sexueller Missbrauch: Die Kirche nicht allein lassen

Es sei sehr zu begrüßen, dass sich die katholische Kirche dem Thema stellt und im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz eine Studie zum Ausmaß des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche erstellt wurde, betont der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Klaus Möhle und ergänzt: „Die Ergebnisse dieser Studie machen sprachlos und sind – so räumt die katholische Kirche selbst ein – wohl nur die Sputze des Eisbergs …. Es bestehe Grund zu der Annahme, dass der Missbrauch weiter andauere, heißt es in der aktuellen Untersuchung. Für den sozialpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Klaus Möhle, steht fest: „Es ist gut, dass die katholische Kirche sich dieses Themas angenommen hat – aber wir dürfen sie nun nicht mit den Ergebnissen allein lassen“.

Seine Forderung ist dabei klar: „Zum einen  habe ich die klare Erwartung, dass die Beschuldigten einem Ermittlungsverfahren zugeführt werden, und zweitens muss die katholische Kirche selbst noch einen Schritt weiter gehen und auch gegen diejenigen vorgehen, die teilweise jahrelang entsprechende Hinweise schlicht ignoriert haben oder nicht wahrhaben wollten. … Mehr

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(c) Schwankhalle

Schwankhalle Bremen 20.9.2018

HAND IN HAND DURCH BREMEN

Freiwillige Teilnehmer*innen gesucht für einen experimentellen Spaziergang der britischen Künstlerin Rosana Cade.

WER?
Wir suchen Teilnehmer*innen: von alt bis jung, von schlank bis korpulent, mit und ohne körperliche Einschränkungen. Willkommen sind alle Geschlechter und sexuellen Orientierungen, alle Hautfarben, Kulturen und Weltbilder. Je bunter, desto besser! Was zählt, ist die Vielfalt der Perspektiven und Erfahrungen.
Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch. Das Projekt ist rollstuhlgerecht. Keine Vorkenntnisse erforderlich.

WAS?
Was kann entstehen, wenn sich zwei Fremde in der Öffentlichkeit nahe kommen?
Und wie sieht die Stadt aus der Perspektive anderer aus? ›Walking: Holding‹ ist ein experimenteller Streifzug durch Bremen – Hand in Hand mit Unbekannten. Es geht um Identität, Berührung und Intimität. … Mehr
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Die Senatorin für Finanzen 25.09.2018

Frauen holen weiter auf – Finanzressort veröffentlicht Bericht zur Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes in 2016

„Frauen holen weiter auf. Auch in klassischen Männerdomänen und in Führungspositionen steigt der Frauenanteil. Der Trend der letzten Jahre setzt sich weiter fort“, freut sich Finanzsenatorin Karoline Linnert. Sie legte heute (25. September 2018) im Senat den Bericht über die Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) im Jahr 2016 vor. Das umfangreiche Datenmaterial liefert einen detaillierten Überblick über die Situation im öffentlichen Dienst, den Eigenbetrieben, Anstalten des öffentlichen Rechts und 21 Bremischen Gesellschaften (Mehrheitsbeteiligungen). Der Bericht umfasst eine Darstellung des Personalbestands nach Geschlechtern (bezogen auf Status- und Laufbahngruppen, Entlohnungsstufen, Alter) sowie den Frauenanteil in Leitungsfunktionen, an Beförderungen und Höhergruppierungen, an Fort- und Weiterbildungen sowie bei den Auszubildenden…. Mehr

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Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen 25.09.2018

Antifeminismus ist eine Gefahr für die Demokratie

Neue Broschüre „Antifeminismus als Demokratiegefährdung?! Gleichstellung in Zeiten von Rechtspopulismus“ klärt auf und gibt Handlungsempfehlungen

  • Erste Untersuchung über Auswirkungen von Rechtspopulismus zeigt massive Angriffe auf die Gleichstellungsarbeit
  • Arbeit von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte wird zunehmend von Rechtspopulisten angegriffen und in Frage gestellt
  • Wer Gleichstellung bekämpft, stellt sich gegen den Verfassungsauftrag
  • Comedienne Carolin Kebekus und Bundesministerin Dr. Franziska Giffey unterstützen Handreichung gegen Rechtspopulismus

Gleichstellungsarbeit rückt neben der Migrationspolitik vermehrt in den Fokus extrem rechter Kräfte. Sie lehnen Gleichstellung ab, streben ein stereotypes Bild vom Mann- und Frausein an und vereinnahmen gesamtgesellschaftliche Herausforderungen, wie z.B. das Thema Gewalt an Frauen, wenn sie damit gegen „Andere“ hetzen können…. Mehr

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Bundesfamilienministerium 25.09.2018

Startschuss für den Ausbau der Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter

Bund-Länder AG eröffnet Dialog und diskutiert über Rechtsanspruch

Der Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter hat für Bund und Länder höchste Priorität. Bis zum Jahr 2025 soll ein solches Angebot Eltern und Kindern durch einen Rechtsanspruch garantiert werden. Für Investitionen in den Ganztagsausbau stellt der Bund in dieser Legislaturperiode zwei Milliarden Euro zur Verfügung…. Mehr

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Städtische Galerie Bremen, 20.09.2018

Ausschreibung 42. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2018

Zum 42. Mal wird der Bremer Förderpreis für Bildende Kunst vergeben, seit 1977 wird jährlich eine Position junger Bremer Kunst ausgezeichnet. Damit gehört er zu den ältesten kontinuierlich vergebenen Kunstpreisen Deutschlands. Er ist mit einem Preisgeld von 6000, einer Einzelkatalogförderung sowie einer Einzelausstellung dotiert.

Die Preisträgerin bzw. der Preisträger wird in einem zweistufigen Verfahren bestimmt. Auf die Bewerbung, an der sich Künstler und Künstlerinnen mit einem abgeschlossenen Studium aus Bremen und der Region bis zum 40. Lebensjahr beteiligen können, wählt eine regionale Vorschlagskommission die Teilnehmenden der Ausstellung aus. Aus dieser Ausstellung heraus bestimmt anschließend eine überregionale Jury die Preisträgerin oder den Preisträger.

Bewerbungen bitte an: Senator für Kultur, Städtische Galerie Bremen, Buntentorsteinweg 112
Stichwort: Förderpreis 2018

Alle Bewerbungsunterlagen und Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf der Homepage der Städtischen Galerie Bremen  Die Bewerbungsfrist endet am 30. Oktober 2018!

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