Wie ich auf den Tee gekommen bin…

Zu sehen ist eine Mokka-Tasse.

© Damla Ekin

So langsam wird es früh dunkel und die letzten Sonnenstrahlen sind mit einer eisigen Kälte verbunden. Zu solchen Zeiten trinke ich immer gerne Tee. Ein Genuss, der mich von meinem jahrelangen Zigarettenkonsum abhält und mir eine neue Lebensenergie liefert.

Kaffee ist ja so eine Sache für sich: ein treuer Begleiter am frühen Morgen, der passende Partner zu der Lieblingskippe und für einige wenige vielleicht sogar ein Orakel. Ich weiß nicht, wie oft ich meine Tante gebeten habe, mir aus dem Kaffeesatz zu lesen, in der Hoffnung, dass sie von meinem Prinzen oder guten Zeiten erzählt. Kaffee ist mittlerweile Tradition und folglich in jeder Kultur anders. Tee allerdings, ist meiner Ansicht nach revolutionär.

Es gibt diverse Arten von Tee die aus den verschiedensten Pflanzen hergestellt werden und es ist ein Heilmittel gegen die unterschiedlichsten Beschwerden. So wirkt ein Brennesseltee harntreibend und ein Mate-Tee anregend – so wie Kaffee, ohne dass die Zähne gelb werden. Viele von uns wissen auch, dass Kamillentee entzündungshemmend wirkt und ein frisch zubereiteter Ingwertee durch seinen bitteren Geschmack die Verdauung ankurbelt. Mütter kennen das Problem, dass ihre Neugeborenen einen Blähbauch haben und Fencheltee dagegen beruhigend und entspannend wirkt. So haben Mütter und Großmütter ihre Ratschläge und Rezepte über Generationen weitergegeben und uns bereichert.

Ich war nie eine Kaffee-Trinkerin oder eine Tee-Genießerin

Zu sehen ist ein Teebuch und die Teesorte "Karotte-Ingwer".

© Damla Ekin

Eine lange Suche später, wie ich denn meinen Zigarettenkonsum durch einen anderen ersetzen könnte, habe ich es mit Tee ausprobiert. Etwas Ungesundes durch Süßigkeiten zu ersetzen, konnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Es musste letzten Endes etwas sein, das mich genauso entspannen sollte, wie ich es von der Zigarette meinte. Gut, also stand eine lange Lernphase bevor, in der ich unendlich viel rauchte. Einer Krankheit folgte die andere und ich war schlapp. Mein Essverhalten ging rapide die Berge herunter. Mit dem Bewusstsein, dass ich mehr Wasser trinken musste, habe ich mich dazu entschlossen, mir eine Kanne Tee aufzugießen und ihn mir an den Schreibtisch zu stellen. Dadurch würde ich Flüssigkeit aufnehmen und etwas konsumieren, ohne meine Konzentration zu unterbrechen. Es hat funktioniert.

Nach und nach gab ich die Beziehung mit der Zigarette auf; aus einer Packung am Tag wurde zunächst eine Packung für die ganze Woche und dann immer weniger. Interessant war allerdings die Entwicklung danach. Je mehr ich Tee konsumierte, umso mehr entspannte ich und konnte dem Alltag entfliehen. Mit einer Kanne Tee hatte ich jeden Tag die Gelegenheit mir Zeit für mich zu nehmen. Dem folgte das Interesse andere Sorten auszuprobieren, ihre Hintergründe und Wirkungen kennenzulernen. Ich konnte das Essen wieder in seiner Ganzheit schmecken, hatte mehr Lust zu kochen und das Gesund! Je fitter und erholter ich mich fühlte, umso mehr konnte ich erreichen. Meine Konzentration stieg an, die Lust mich zu Bewegen nahm zu  und ich konnte problemlos einschlafen. Morgens früh und munter aufzuwachen ist natürlich eines der schönsten Gefühle, die Tee unter anderem verleiht. Man sagt ja nicht umsonst „Der frühe Vogel…“.

Neue Lebensenergie, neue Ansichten, ein taffes Ich

Zu sehen ist ein "Gebrannte Mandeln" Tee mit einem Teesieb und einer Tee-Kanne im Hintergrund.

© Damla Ekin

Dieser Prozess hat mich mindestens zwei Jahre meines Lebens gekostet. In diesen zwei Jahren habe ich Tee für mich entdeckt, studiert und bin überglücklich mit den Auswirkungen. Die Tatsache, dass ich dadurch auf eine gesunde Ernährung umgestiegen bin, mich mehr bewege, meditiere und bewusst agiere hat mir die glückliche und erfüllte Seite des Lebens gezeigt.

Entschlacken reinigt die Haut und die Seele. Negative Gefühle von sich fernhalten und sich selbst mehr schätzen, ist effektiver für die eigene Lebensphilosophie. Schon lange stören mich die Alltagsprobleme nicht und ich starte so in den Tag, als hätte ich jeden Morgen eine neue Seite begonnen.

Wer diesen Lifestyle für sich gewinnen und sich von Grund auf reinigen, diese schöne Atmosphäre verschenken oder in seiner Vielfalt ausleben möchte, der möge noch heute mit einem kleinen Spaziergang in die Böttcherstraße beginnen und dem Tee Handelskontor einen Besuch abstatten, um sich den leckeren „Gebrannte Mandeln-Tee“ zu kaufen. Alternativ trinke ich sehr gerne Pop Tee – ein Tee, der mich mit seiner speziellen Mischung aus sogenannten „Superfoods“ beeindruckt hat. Außerdem gibt es den neu eröffneten Tee Gschwendner in der Sögestraße mit interessanten Fertiggetränken, Gemüse-Tee-Sorten und einer speziellen Haribo-Mischung.

Das sind Tees, die ich selber ausprobiert habe. Darüber hinaus findet ihr in Bremen noch Barbaras Tee & Keramik mit dem passenden Zubehör, das ALTHAUS, welches dank seiner Spezialisten seit mehr als 20 Jahren hochwertige Teequaltiät bietet und zu guter Letzt den Kaffee & Tee Hemken, zu finden im Ostertor mit einer feinen Auslese und handgeröstetem Kaffee. Probiert es aus!

Damla Ekin

  1 comment for “Wie ich auf den Tee gekommen bin…

  1. Leonie
    2. November 2015 at 17:55

    Ich trinke auch sehr gerne Tee und kann den Teekontor am Markt in Weyhe auch sehr empfehlen, es gibt eine sehr gute Auswahl und auch einige nette Dekoartikel zu kaufen.

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